Neue Regel ab 1. April: Wo E-Autos in Ansbach nicht gratis parken dürfen | FLZ.de

foobarious
arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 01.04.2025 10:01

Neue Regel ab 1. April: Wo E-Autos in Ansbach nicht gratis parken dürfen

Dieses kleine Schild an der Einfahrt zum Parkplatz Rezatwiese West weist E-Auto-Fahrer darauf hin, dass sie hier zahlen müssen. (Foto: Winfried Vennemann)
Dieses kleine Schild an der Einfahrt zum Parkplatz Rezatwiese West weist E-Auto-Fahrer darauf hin, dass sie hier zahlen müssen. (Foto: Winfried Vennemann)
Dieses kleine Schild an der Einfahrt zum Parkplatz Rezatwiese West weist E-Auto-Fahrer darauf hin, dass sie hier zahlen müssen. (Foto: Winfried Vennemann)

Kein Aprilscherz: Ab dem 1. April dürfen Fahrer von Elektro-Autos auf öffentlichen Parkplätzen in Bayern bis zu drei Stunden gratis parken. Das gilt für reine Stromer, aber auch für von außen ladbare Hybridfahrzeuge und Brennstoffzellen-Autos. Doch es gilt genau hinzuschauen, wie Kämmerer Christian Jakobs in der jüngsten Stadtratssitzung erklärte.

Das Gratisparken für Elektro-Fahrzeuge wurde im Dezember vom Ministerrat der Staatsregierung beschlossen und gilt zunächst befristet bis Ende 2026. Wer seinen Stromer auf einem öffentlichen Parkplatz abstellt, muss die Parkdauer mit einer Parkscheibe dokumentieren. Das „E“ am Ende des Kennzeichens zeigt der Parkraum-Bewirtschaftung, dass der Fahrzeughalter zum Gratisparken berechtigt ist.

Verschiedene Zonen am Ansbacher Rezatparkplatz

Mit dieser neuen Regelung will man den Kauf von Elektro-Autos fördern und so langfristig die Luft in den Städten verbessern und den Verkehrslärm reduzieren.

Es ist aber noch etwas Wichtiges zu beachten: Die Befreiung gelte nur auf öffentlichen Parkplätzen, wie Kämmerer Jakobs betonte. Heißt, dass die Gratis-Regel zum Beispiel nicht auf dem Parkplatz Rezatwiese West gilt. Dieser Teil des Rezatparkplatzes, der früher beschrankt war und jetzt videoüberwacht ist, wird nämlich von der Münchner Firma Parkdepot betrieben.

Es handelt sich also nicht um öffentlichen Parkraum, im Gegensatz zum übrigen Teil des Rezatparkplatzes. Deshalb hat die Stadt inzwischen an der Einfahrt zu diesem Park-Bereich ein kleines Schild angebracht, das darauf hinweist, dass hier Gratisparken für E-Autos nicht möglich ist.

Das könnte Sie auch interessieren
Unfall in Ansbach: Rund 10.000 Euro Schaden an geparktem Auto angerichtetOldtimertreffen in Hohenau: Großer Andrang trotz wechselhaften Wetters„Lauter Geräuschpegel”: Polizei zieht manipulierten Pkw in Ansbach aus dem VerkehrNeuer Geschäftsführer im Ansbacher Autohaus BreitschwertBrand in Sugenheim greift auf Wohnhaus über: Carport und Autos in VollbrandRennwagen ohne Fahrer gebaut: Emskirchener Firma hilft Erlanger StudentenAuto in Uffenheim in Brand geraten: Ursache steht nach Ermittlungen festTanktourismus in Westmittelfranken: In Bad Windsheim war Benzin relativ günstigGeläuterte Raser? Amtsgericht verurteilt zwei 28-Jährige wegen KraftfahrzeugrennenA7 nahe dem Feuchtwanger Kreuz: Kein Brand – bei dem Auto trat vielmehr Dampf ausSpritpreise steigen weiter: In diesen Orten in der Region können Sie noch sparenPläne der Verkehrswacht Dinkelsbühl: Mehr Fahrradfreundlichkeit in der RegionKontrolleure auf Privatparkplätzen in Ansbach: Wann ist der Strafzettel rechtens?„Horrorszenario”: Götz kritisiert nach schwerem Unfall in Bathurst die RennleitungDrama in Bathurst: Teamkollege von Maximilian Götz führt und baut schweren Unfall

In den Parkhäusern ist gratis Parken nicht möglich

Das Gleiche gilt für die beiden städtischen Parkhäuser hinterm Bahnhof und am Mühlbach, weil hier bei der Einfahrt ein Parkschein zu lösen ist. Auch dort weisen Schilder darauf hin, dass Gratisparken nicht möglich ist. Ob denn der Freistaat die Parkgebühren ausgleiche, die den Kommunen entgehen, wollte CSU-Co-Fraktionschef Jochen Sauerhöfer im Stadtrat wissen. „Selbstverständlich nicht“, sagte der Kämmerer.


Winfried Vennemann
Winfried Vennemann
Redakteur
north