Die Entscheidung, welchen Fisch man aus Nachhaltigkeitssicht noch essen kann, ist gar nicht so einfach. Oder haben Sie beim Einkauf tatsächlich den Fischratgeber im Kopf? Achten Sie auf Siegel? Oder reichen Ihnen aufgedruckte Werbeversprechen à la „aus kontrolliertem Fang“ oder „nachhaltigem Fang“?
Der WWF wollte wissen, wie ökologisch verträglich ist der Fisch in deutschen Supermarkt-Theken ist. Dazu bewertete die Naturschutzorganisation 1519 Produkte aus dem Fisch- und Seafood-Sortiment der bedeutendsten Handelsketten auf Basis der Verpackungsinfos.
Die Ergebnisse des Marktchecks:
Mit Alaska-Seelachs, Hering, Makrele, Lachs und Garnelen dominieren fünf Fisch- und Seafood-Produkte das Sortiment. Die Chance, dabei auf ein „Fisch mit guten Gewissen“ zu treffen, ist laut Mark Heuer unterschiedlich.
Beispiel Makrele:
Beispiel Kabeljau:
Beispiel Sardelle, Sardinen und Hering:
Beispiel Alaska-Seelachs:
Beispiel Karpfen:
Gibt es Faustregeln für Fischesser? Der WWF nennt folgende: Verbreitete Zertifizierungen wie ASC und MSC bieten einen ersten Überblick und sichern Mindeststandards.
Doch es geht noch besser: „Wer sich an glaubwürdigen Zertifizierungen orientiert und gleichzeitig Fisch aus Grundschleppnetzfischerei meidet, trifft eine gute Wahl“, rät Mark Heuer. Diese Kombination schließe das Gros der Fischprodukte von der Roten Liste zuverlässig aus.
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