Dass Peter Sendner (CSU) Oberscheinfelds Bürgermeister bleiben würde, stand im Vorfeld schon so gut wie fest. Schließlich hatte der 63-Jährige keinen Gegenkandidaten. Es war also nur eine Frage der Höhe, und die lag diesmal bei 78,7 Prozent.
Von den 921 Stimmberechtigten votierten bei einer verhältnismäßig guten Wahlbteiligung von 78,2 Prozent exakt 454 Bürgerinnen und Bürger für den Amtsinhaber. Sendners Stimmenanteil lag somit um zweieinhalb Prozentpunkte niedriger als vor sechs Jahren. Damals hatte er ebenfalls als Alleinkandidat gut 81 Prozent geholt.
Der alte und neue Bürgermeister freute sich dennoch über den Wahlausgang. „Ich weiß, dass ich nicht alle erreiche”, räumte er ein und merkte selbstkritisch an, eventuell hätte er noch mehr mit den Menschen reden sollen. Das nehme er sich für die nun anstehende Amtszeit vor. Sendner erwog insbesondere, mit den Bürgerversammlungen wieder mehr in die Ortsteile hinauszugehen.
Die zwölf Ratssitze verteilen sich auf fünf Listen: Fabian Fischer, Bernd Münich, Georg Schwab und Debora Hugenroth von den Freien Wählern, die mit 32,9 Prozent stärkste Fraktion bleiben. Barbara Wagner, Tobias Wöllmer und Matthias Baier sind die drei Vertreter der CSU (27,1 Prozent).
Für die Wählergruppe Prühl (15,4 Prozent) bleiben Herbert Dürr und Rudi Kleinlein im Gremium. Thomas Holzleitner und Max Franz ziehen für die Wählerliste Oberambach–Herpersdorf (14,6 Prozent) in den Rat ein, und Lena Köstner ist die Vertreterin der Wählerliste Appenfelden (10,0 Prozent).