Nach 0:3-Pleite steht den Ansbacher Volleyballerinen nun ein Endspiel bevor | FLZ.de

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Veröffentlicht am 16.03.2026 11:15

Nach 0:3-Pleite steht den Ansbacher Volleyballerinen nun ein Endspiel bevor

Nachdenklich: TSV-Trainer Armin Hoefer steht am letzten Spieltag ein Endspiel bevor. (Foto: Martin Rügner)
Nachdenklich: TSV-Trainer Armin Hoefer steht am letzten Spieltag ein Endspiel bevor. (Foto: Martin Rügner)
Nachdenklich: TSV-Trainer Armin Hoefer steht am letzten Spieltag ein Endspiel bevor. (Foto: Martin Rügner)

Nach der unerwartet deutlichen 0:3-Niederlage bei VGF Marktredwitz steht den Volleyballerinnen des TSV Ansbach im Kampf um den Klassenerhalt in der Regionalliga ein Endspiel bevor.

Die Entscheidung, ob die Mannschaft von Trainer Armin Hoefer in die Relegation muss, oder doch noch direkt in der Liga bleibt, fällt am letzten Spieltag. Der führt die Ansbacherinnen (21 Punkte) am Sonntag, 22. März, zum direkten Konkurrenten TSV Eiselfing (22 Zähler). Als Absteiger stehen DJK SB München-Ost II und TSV Neutraubling fest.

Mit einem Sieg wollte Ansbach den Klassenerhalt schon in Marktredwitz unter Dach und Fach bringen. Dieses Vorhaben ging allerdings schief. Trainer Hoefer schickte zum ersten Satz Nina Hoefer, Marlene Maruhn, Magdalena Hofmann, Norina Weiß, Amélie Sommer und Dominika Schäfer aufs Feld. Als Libera war wieder Pia Loscher ein sicherer Rückhalt.

In der Schlussphase lässt der Druck nach

Der Gastgeber setzte sich auf 7:3 ab, ehe Ansbach mit 18:17 erstmals in Führung ging. In dieser Phase kamen Hanna Benecke und Franziska Henneberger aufs Feld. In der Schlussphase ließ der Druck der Ansbacherinnen nach, sodass die VGF mit fünf Punkten in Serie den ersten Satz mit 25:20 für sich entschied.

Im zweiten Satz setzten sich die schlagkräftigen und abwehrstarken Gastgeberinnen von Beginn an deutlich ab. Diesmal konnten sie den Vorsprung bis zum 25:16-Sieg verteidigen. Nach einer 6:1-Führung der Marktredwitzerinnen und einer Auszeit für Ansbach gingen die Gäste im dritten Satz mit 11:9 in Führung. Es kam zu einem offenen Schlagabtausch, bei dem Ansbach dem bisher überlegenen Gegner Paroli bieten konnte und beim 24:23 Satzball hatte, der jedoch abgewehrt wurde.

Drei Matchbälle abgewehrt

Im Anschluss hatte der Gastgeber drei Matchbälle, die die Ansbacherinnen mit hohem körperlichen Einsatz abwehren konnten. Erst der vierte Matchball zum 28:26 erlöste den Gastgeber. Ansbach zeigte erneut, dass man mit jedem Gegner mithalten kann. In den entscheidenden Phasen ließ aber der notwendige Druck nach und Eigenfehler verschafften dem Gegner einen Vorteil.

TSV Ansbach: Hanna Benecke, Norina Weiß, Chiara Pauli, Amélie Sommer, Franziska Henneberger, Magdalena Hofmann, Marlene Maruhn, Nina Hoefer, Pia Loscher, Dominika Schäfer.


Von Norbert Dietrich
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