„Das Ergebnis kann sich sehen lassen”, sagte Oberbürgermeister Thomas Deffner bei der Präsentation der neuen Fahrrad-Garage am Ansbacher Bahnhof. 536 moderne Abstellplätze stehen jetzt zur Verfügung, 321 mehr als bei der alten, in die Jahre gekommenen Anlage.
464 Stellplätze sind im nördlichen Bereich – direkt am Bahnhofsgebäude – insgesamt vorhanden. 48 davon sind abgeschlossene Abstellmöglichkeiten, die man für 1,50 Euro pro Tag mieten kann. Pendler, die diese Abstellplätze längerfristig mieten, kommen günstiger davon. Auf der Südseite, am anderen Ende des Bahntunnels, gibt es weitere 48 Stellplätze und 24 Plätze in Sammelschließanlagen.
Die Anlage, die die Stadt Ansbach auf dem Gelände der Bahn betreibt, hat rund 1,4 Millionen Euro gekostet. Im Rahmen der Bike&Ride-Offensive des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie wurde sie mit 984.620 Euro gefördert.
Die Erneuerung und Erweiterung der Fahrrad-Garage, die im Zuge des barrierefreien Umbaus des Bahnhofs erfolgte, sei eine „essenzielle Verbesserung für alle Radfahrer, egal ob Pendler, Gelegenheitsfahrer oder Touristen”, sagte Deffner.
Er kündigte weitere Verbesserungen der Radinfrastruktur an. So würden noch in diesem Jahr Piktogramme und eine neue Wegführung für Radfahrer von Schalkhausen in die Innenstadt realisiert. Für das Jahr 2027 sei der Bau des Radwegs von Eyb nach Untereichenbach für rund 850.000 Euro vorgesehen.