Auf der Autobahn 6 sind am Freitagnachmittag bei Aurach (Landkreis Ansbach) mehrere Fahrzeuge ineinander gekracht. Nach Informationen der Verkehrspolizei (VPI) Ansbach erlitten fünf Beteiligte leichte, eine Person mittelschwere Verletzungen.
Wie eine Polizeisprecherin berichtet, hatte gegen 14.20 Uhr ein Militärfahrzeug in Fahrtrichtung Heilbronn kurz nach der Anschlussstelle Aurach einen Unterlegkeil von seinem Auflieger verloren. Laut VPI herrschte zu dieser Zeit ein „starker Ferienrückreiseverkehr“. Nachfolgende Fahrzeuge wichen aus oder bremsten stark ab. Eine 19-Jährige bemerkte die Situation zu spät und fuhr auf ein Auto auf, das bereits stehen geblieben war. Das Auto wurde daraufhin auf ein weiteres Fahrzeug geschoben.
Ein Verletzter wurde per Hubschrauber in eine Klinik geflogen. Die anderen Personen wurden laut Polizei mit zahlreichen Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Im Einsatz waren außerdem die Feuerwehren aus Herrieden und Aurach.
Alle drei beteiligten Pkw waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf über 30.000 Euro.
Der Unfall hatte zunächst eine Vollsperrung der A6 zur Folge. Nach Auskunft der Polizeisprecherin reichte der Stau zurück bis zur Anschlussstelle Herrieden. Gegen 15.30 Uhr konnte der Seitenstreifen zur Umfahrung freigegeben werden.
Schon am Freitagmorgen kam es nach der Anschlussstelle Neuendettelsau (Fahrtrichtung Heilbronn) zu einem Unfall wegen Aquaplanings. Laut VPI kam ein 50-Jähriger gegen 9.20 Uhr nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen die Schutzplanke. Der Fahrer verletzte sich nicht. Am Pkw entstand ein Schaden von rund 5000 Euro, an der Schutzplanke rund 4000 Euro, so die Beamten.
Gegen 13.30 Uhr ist es in Fahrtrichtung Nürnberg auf der A6 im Baustellenbereich bei Lichtenau zu einem Auffahrunfall gekommen. Ein 20-Jähriger musste „aufgrund eines verkehrsbedingten Rückstaus” abbremsen. Ein nachfolgender 51-Jähriger bemerkte dies zu spät und fuhr mit seinem Auto auf. Beide Männer blieben unverletzt. Das Fahrzeug des 51-Jährigen war nicht mehr fahrbereit. Gesamtschaden: rund 7000 Euro. Der Rückstau auf der linken Spur verstärkte sich durch den Unfall.