An zwei Unfallschwerpunkten im Landkreis Ansbach ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 70 Stundenkilometer reduziert worden. Dies betrifft die Bundesstraße 25 am Autobahn-Anschluss Feuchtwangen-Nord sowie die Kreuzung der Kreisstraße AN 4 und der Staatsstraße 2419 zwischen Dombühl und Wörnitz.
Laut einer Pressemitteilung des Landratsamtes Ansbach soll die Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit die Sicherheit verbessern. An den Kreuzungen kam es wiederholt zu Unfällen. Dass andere Verkehrsteilnehmer Vorfahrt hatten, wurde häufig missachtet oder übersehen.
Am Autobahn-Anschluss Feuchtwangen-Nord kam es vor allem bei der nördlichen Anschlussrampe zu Kollisionen. Linksabbieger nahmen anderen Verkehrsteilnehmern die Vorfahrt, als sie auf die Rampe auffuhren.
Bei der Kreuzung der Kreisstraße AN 4 und der Staatsstraße 2419 zwischen Dombühl und Wörnitz kam es ebenfalls zu Unfällen. Der Mitteilung zufolge wollten Verkehrsteilnehmer aus der untergeordneten Kreisstraße die Staatsstraße überqueren oder in diese abbiegen. Dabei hätten sie den Vorrang anderer missachtet. Hier werde nicht nur die Höchstgeschwindigkeit der Staatsstraße auf 70 km/h reduziert, teilt das Landratsamt mit. Es sei zudem eine Stopp-Stelle für die Kreisstraße angeordnet worden. Sobald die nötigen Markierungsarbeiten erfolgt sind, werde das Schild aufgestellt. Die Änderungen erfolgten in Zusammenarbeit mit der Polizei und dem Staatlichen Bauamt.