Landratsamt Ansbach gibt Sikawild zum Abschuss frei | FLZ.de

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Veröffentlicht am 10.01.2023 09:35

Landratsamt Ansbach gibt Sikawild zum Abschuss frei

Sikawild darf nun im Landkreis Ansbach gejagt werden. (Symbolfoto: Adobe Stock/Alexander von Düren)
Sikawild darf nun im Landkreis Ansbach gejagt werden. (Symbolfoto: Adobe Stock/Alexander von Düren)
Sikawild darf nun im Landkreis Ansbach gejagt werden. (Symbolfoto: Adobe Stock/Alexander von Düren)

Bisher ist laut Angaben des Ansbacher Landratsamts kein Eigentümer des vermutlich ausgebrochenen Sikawilds, das wenige Tage vor Weihnachten zwischen Dürrwangen und Schopfloch gesichtet worden war, ausfindig gemacht worden. Nun sind die Tiere zum Abschuss freigegeben.

Die Untere Jagdbehörde am Landratsamt Ansbach geht davon aus, dass es sich um Tiere handelt, die auf natürliche Weise in den Landkreis Ansbach eingewandert sind, oder dass sie schon vor längerer Zeit aus einem Gehege ausgebrochen sind und der Eigentümer bereits davon abgesehen hat, weiter nach ihnen zu suchen.

Sikawild kommt im Landkreis Ansbach nicht freilebend vor. Die Tierart wurde im späten 19. Jahrhundert als Parkwild in Deutschland angesiedelt und stammt ursprünglich aus Ostasien.

Weil von den Tieren durch ihr Gewicht von bis zu 70 Kilogramm bei Wildunfällen „Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung“ ausgehe, habe die Untere Jagdbehörde sie nun zur Jagd freigegeben, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamts. Auch für junge Waldpflanzen stelle Sikawild eine Bedrohung dar, da es Schäl- und Verbissschäden anrichten kann.

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