Kunterbuntes und kommerzfreies Traditionsevent in Immeldorf | FLZ.de

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Veröffentlicht am 20.08.2024 19:46

Kunterbuntes und kommerzfreies Traditionsevent in Immeldorf

Sängerin Tabitha Elkins, Gitarrist Andi Herden und Schlagzeuger Joscha Herden: Zusammen sind sie Blues Garten. (Foto: Diane Mayer)
Sängerin Tabitha Elkins, Gitarrist Andi Herden und Schlagzeuger Joscha Herden: Zusammen sind sie Blues Garten. (Foto: Diane Mayer)
Sängerin Tabitha Elkins, Gitarrist Andi Herden und Schlagzeuger Joscha Herden: Zusammen sind sie Blues Garten. (Foto: Diane Mayer)

Einen kleinen Strich durch die Rechnung hat das nasse Wetter dem Open Air in Immeldorf am letzten Tag gemacht. Auf der Bühne standen Blues Garten, MaryEg, Point & die Spielverderber und die Brandl-Madsius-Band.

Den Stein für das Open Air ins Rollen gebracht hatte ein Blues-Festival Mitte der 1990er-Jahre, das Kult-Kneipenwirt Walter Hertle vom „Weißen Roß“ organisiert hatte. Seitdem ziehen er und seine Mitstreiter das Open Air Jahr für Jahr durch – auch bei schlechtem Wetter. „Wir haben Wasser, wir haben Strom, und wir haben frische Rezat-Luft“, sagte Hertle. Die Marktgemeinde stellt das Gelände zur Verfügung.

Die Zahl der Besucher schätzte Hans-Ulrich Heim – „das Mädchen für alles“, wie er sich selbst nennt – auf rund 400 zahlende Gäste. Eine genaue Bilanz sei erst möglich, wenn alles bezahlt sei. Nach wie vor lege er großen Wert darauf, kein kommerzielles Open Air zu machen, so Heim.

Zahl der Camper steigt

Die Zahl der Camper steige von Jahr zu Jahr. Parken und Übernachten sind kostenlos. Und mit einem Wochenendpreis von 50 Euro im Vorverkauf sind die drei Tage im Vergleich mit anderen Musikveranstaltungen sehr günstig.

„Die drei Tage haben sich gelohnt, es war traumhaft schön“, meinte Walter Hertle. Die aufgebotenen Bands deckten ein breites stilistisches Spektrum ab.

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Eine Woche zuvor ging der Aufbau auf dem Gelände los, wie Mitorganisator Peter Weimer berichtete. Ein fester Stamm aus zwölf Leuten packte dafür ehrenamtlich an – „eine schöne Gemeinschaft aus Alt und Jung“, so Weimer. Zu essen gab es – auch veganen – Flammkuchen aus dem Steinofen, Pizza, überbackene Nudeln, Pommes und Currywurst.

Nachfeiern bis zum frühen Morgen

An der Enten-Bar stieg nach dem Konzert am Samstagabend noch eine After-Party bis 4 Uhr in der Früh, wie Hertle verriet. Die Nacht steckte ihm tags drauf noch in den Knochen.

Zum dritten Mal dabei war Walter Lehmann aus Nördlingen mit seiner Clique – ganz gemütlich im Wohnmobil. Er war auch schon im „Weißen Roß“ zu Gast, das Walter Hertle seit 1978 führt.

„Das Open Air ist klein, deswegen ist es viel persönlicher. Es sind kunterbunte Leute hier, ganz unterschiedlichsten Alters“, sagte der bayerische Schwabe, der selbst Schlagzeug spielt und singt. Und fürs kommende Jahr ist auch schon der nächste Besuch in Immeldorf fest eingeplant.


Von Diane Mayer
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