Kräfte bündeln: In Wieseth treten CSU und FUWG mit gemeinsamer Liste an | FLZ.de

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Veröffentlicht am 11.12.2025 16:37

Kräfte bündeln: In Wieseth treten CSU und FUWG mit gemeinsamer Liste an

Die nominierten Gemeinderatskandidierenden des CSU-Ortsverbands Wieseth und der Fortschrittlich Unabhängigen Wählergemeinschaft.  (Foto: Leonie Ehrmann )
Die nominierten Gemeinderatskandidierenden des CSU-Ortsverbands Wieseth und der Fortschrittlich Unabhängigen Wählergemeinschaft. (Foto: Leonie Ehrmann )
Die nominierten Gemeinderatskandidierenden des CSU-Ortsverbands Wieseth und der Fortschrittlich Unabhängigen Wählergemeinschaft. (Foto: Leonie Ehrmann )

In Wieseth treten der CSU-Ortsverband und die Fortschrittlich Unabhängige Wählergemeinschaft (FUWG) bei der Kommunalwahl 2026 erstmals mit einer gemeinsamen Liste an. Ausschlaggebend dafür waren die zunehmend schwierige Gewinnung von Kandidierenden sowie der Wunsch nach einer starken, zukunftsfähigen Liste.

Mehrere amtierende Ratsmitglieder beider Gruppierungen hatten angekündigt, nicht erneut zu kandidieren. „Eine gemeinsame Lösung wurde daher notwendig”, heißt es in einer Pressemitteilung. Aus der Mitte engagierter Interessierter entstand schließlich der Impuls, die Kräfte zu bündeln. Das Ergebnis ist eine zwölfköpfige Liste mit Kandidatinnen und Kandidaten im Alter zwischen 22 und 57 Jahren. Vertreten sind Selbstständige und Angestellte, sieben davon mit Meistertitel oder vergleichbarer Qualifikation. Alle Kandidierenden engagieren sich ehrenamtlich in Vereinen, der Feuerwehr, der Waldgenossenschaft oder der Kirche.

Nachvollziehbare und sachorientierte Entscheidungen

Der gemeinsame Wahlvorschlag betone die Bedeutung und Verantwortung eines handlungsfähigen Gemeinderates. CSU und FUWG wollen sich laut der Pressemitteilung für klare Gremiumsstrukturen, stärkere Ausschüsse und nachvollziehbare, sachorientierte Entscheidungen einsetzen. Das sei angesichts der anstehenden und bereits beschlossenen Aufgaben auch dringend nötig. Verwiesen wird in diesem Zusammenhang unter anderem auf die Sanierung des Kindergartendaches, den Ausbau der Burker Straße und die geplante Hackschnitzelheizung für Schule und Rathaus.

In der zu Ende gehenden Wahlperiode sei gemeinsam einiges erreicht worden. Als Beispiele werden die Erschließung des Baugebiets „Bratfeld West”, die energetische Sanierung des Rathauses und die Eröffnung des Tante-M-Einkaufsmarkts angeführt.

Eine lebens- und liebenswerte Gemeinde

Als künftiges Schwerpunktthema werden ein möglicher Radweg nach Burk, falls dieser solide zu finanzieren sei, die Pflege der Ortsverbindungsstraßen, ein professionelles Leerstandsmanagement sowie die Unterstützung der Feuerwehr und Vereine genannt. Ziel sei eine lebens- und liebenswerte Gemeinde, die ihren Bürgerinnen und Bürgern Perspektiven biete.

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Einstimmig nominiert wurden in folgender Reihenfolge: Willi Bischoff, Markus Eschenbacher, Matthias Winter, Dina Hahn, Franz Taubmann, Dominik Sichert, Marcel Fischer, Henry Bach, Heiko Herrmann, Stefan Gögelein, Torsten Fischer und Andreas Berger.

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