Er will es nochmal wissen: Wie schon 2014 und 2020 tritt Johannes Hellenschmidt als Bürgermeisterkandidat in Ohrenbach an. Mit dem Rückhalt in der Bevölkerung kann er nach fast zwölf Jahren rechnen: Auf der Nominierungsversammlung der Freien Wählergemeinschaft bekam er 42 von 43 Stimmen. Er ist der einzige Bewerber für das Amt.
Der 42-jährige Landwirt aus dem Gemeindeteil Gumpelshofen hatte schon im Frühjahr 2025 entschieden, in der kleinsten und nördlichsten Gemeinde des Landkreises Ansbach wieder anzutreten. Mit dem Gemeinderat habe er einige Projekte für die 612 Menschen in Ohrenbach angestoßen, die er auch zu Ende führen will.
Dazu gehören die Fertigstellung der Ortsdurchfahrt Oberscheckenbach, die in den letzten Zügen steckt. Auch die Projekte Feuerwehrgerätehaus sowie Dorf- und Jugendgemeinschaftshaus liegen ihm am Herzen. Darüber hinaus will er sich um die Spielplätze kümmern. Außerdem hat Ohrenbach Bauplätze ausgewiesen – 22 stehen aktuell zum Verkauf, was Hellenschmidt vorantreiben möchte.
Für die acht Gemeinderatsplätze treten zur Kommunalwahl am 8. März acht Männer und drei Frauen an. Auf der Nominierungsversammlung bedauerte Wahlleiter Klaus Kößer die relativ geringe Auswahl an Kandidaten und Kandidatinnen – das Ziel wären 16 Kandidierende gewesen, es fanden sich aber nicht genug Interessierte.
Die elf Frauen und Männer erhielten bei der Nominierungsversammlung schon mal einen großen Vertrauensbeweis: Sie erhielten 42 von 43 möglichen Stimmen, bei einer Enthaltung. Die Gemeinderäte Jürgen Pfänder, Steffen Meißner und Johannes Geuder treten nicht mehr an. Hellenschmidt zeigte sich zuversichtlich: „„Mit dieser Mannschaft werben wir nun um das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in der Gemeinde Ohrenbach.”