Die Kommunalwahl am Sonntag, 8. März, wird sich in Gebsattel auf das Votum zum Gemeinderat beschränken, weil die Amtszeit der im Februar außer der Reihe gewählten Bürgermeisterin Elisabeth Stammler bis 2032 läuft. Nominiert wurden jetzt für Sitze im Gremium auf der Gemeinsamen Liste Gebsattel 16 Frauen und Männer.
Elf Kandidierende kommen aus Gebsattel, drei aus Wildenhof und zwei aus Kirnberg. Bürgermeisterin Elisabeth Stammler begrüßte bei der Nominierungsversammlung die über 60 anwesenden Bürgerinnen und Bürger aus der Gemeinde. Sie wies darauf hin, dass es voraussichtlich nur eine Liste für die Wahl geben wird.
„Für mich geht es bei dieser Wahl weniger um Politik, sondern viel mehr um die Sache“, meinte sie. Auf dem Wahlvorschlag der Gemeinsamen Liste Gebsattel stehen 16 Namen, insgesamt hätten es 24 sein dürfen. Alle 16 Kandidatinnen und Kandidaten haben sich persönlich den Versammlungsteilnehmenden vorgestellt und erklärt, worauf sie im Falle einer Wahl im Gemeinderat besondere Schwerpunkte setzen möchten. Die Bürgermeisterin bedankte sich bei allen und betonte, dass für sie Transparenz und Offenheit gegenüber den Gebsattler Bürgerinnen und Bürgern große Bedeutung habe.
Einstimmig wurde Wolfgang Volland zum Versammlungsleiter gewählt. Er stellte fest, dass 63 Personen bei der geheimen Wahl abstimmungsberechtigt seien. Die Wählerinnen und Wähler könnten nur mit Ja oder Nein abstimmen, wobei Streichungen allerdings möglich seien. Nachdem die Formalitäten erklärt waren und keine weiteren Kandidatinnen oder Kandidaten Interesse bekundeten, startete das Wahlverfahren.
Die Stimmenauszählung lief aufgrund der gewissenhaften Vorbereitung problemlos und zügig ab. Wolfgang Volland verkündete das eindeutige Wahlergebnis: „Alle vorgeschlagenen Personen wurden mehrheitlich nominiert. Von der Möglichkeit, gegen einzelne Kandidatinnen oder Kandidaten zu stimmen, wurde kaum Gebrauch gemacht.” Für die hohe Wahlbeteiligung und den guten Verlauf der Versammlung bedankte sich Bürgermeisterin Elisabeth Stammler abschließend bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern des Wahlvorschlages.