Der bisherige Oberickelsheimer Bürgermeister Michael Pfanzer geht mit Rückenwind in seine dritte Amtszeit. Er hielt am Sonntag bei der Kommunalwahl 88,6 Prozent der Stimmen.
Damit büßte er zwar gut fünf Prozentpunkte gegenüber der Wahl vor sechs Jahren ein. Dennoch war er mit dem Ausgang recht zufrieden. Seine eigene Messlatte sei gewesen: „Alles, was über 80 Prozent liegt, ist ein gutes Ergebnis”. Diese Marge hat er locker überboten.
Dass ein Amtsinhaber nach zwei Wahlperioden etwas an Zuspruch verliert, sah Pfanzer als „normalen Lauf der Dinge” an und nahm er nicht tragisch. Grund, ein wenig zu feiern, sah der Bürgermeister am Abend also schon.
In Oberickelsheim, einer der kleinsten Kommunen im Landkreis, waren am Sonntag 602 Wählerinnen und Wähler zur Stimmabgabe aufgerufen. 464 machten davon Gebrauch – angesichts dessen, dass es keine wirkliche Auswahl gab, ein recht hoher Wert.
Im achtköpfigen Rat sind wieder die drei Dorflisten vertreten. Gewählt wurden: Philipp Schumann, Udo Weigand und Katrin Ley (Liste „Oberickelsheim”), Sven Hirsch, Bernd Scherer und Stefan Hanselmann (Einheit Geißlingen) sowie Manfred Groll und Claudia Freitag (Wählergemeinschaft Rodheim)