Katze bleibt zu Hause: Tipps für die Urlaubszeit | FLZ.de

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Veröffentlicht am 13.05.2026 11:58

Katze bleibt zu Hause: Tipps für die Urlaubszeit

Wenn Katzenhalter auf Reisen sind, sollte täglich jemand nach dem Tier schauen. (Foto: Ina Fassbender/dpa-tmn)
Wenn Katzenhalter auf Reisen sind, sollte täglich jemand nach dem Tier schauen. (Foto: Ina Fassbender/dpa-tmn)
Wenn Katzenhalter auf Reisen sind, sollte täglich jemand nach dem Tier schauen. (Foto: Ina Fassbender/dpa-tmn)

Die Reise ist gebucht, die Freude groß. Aber was ist mit der Katze? In der Regel ist es für sie das Beste, wenn sie zu Hause bleibt. Denn eine vertraute Umgebung und bekannte Routinen geben ihr Sicherheit. 

„Katzen brauchen nicht ständig Beschäftigung, aber sie brauchen Verlässlichkeit“, erklärt die Biologin Birgit Rödder. Wer die Betreuung für sein Haustier während seiner Abwesenheit gut plant, kann entspannter verreisen.

Die Reise gut vorbereiten - drei wichtige Fragen

1. Wer kann sich um die Katze kümmern? 

Grundsätzlich jede Person, die Zeit hat. Ob Freundin, Verwandte, Nachbarn oder ein Katzensitter: Am besten kommt die Person vor dem Urlaub ein paar Mal vorbei, damit sie die Katze und ihre Eigenheiten kennenlernen und sich mit ihr schon etwas anfreunden kann. So lässt sich Rödder zufolge Stress für das Tier vermeiden und eine optimale Versorgung sicherstellen.

2. Was sollte der Betreuer wissen? 

Je mehr die Person über ihre Katze und deren Bedürfnisse weiß, umso besser. Deshalb klare Anweisungen zu Art, Häufigkeit und Menge des Futters geben. Tipps zu Routinen, typischen Verhaltensweisen, Lieblingsspielzeugen und Rückzugsorten sind hilfreich. Nicht vergessen, die Telefonnummer der Tierarztpraxis aufzuschreiben.

3. Wie häufig sollte jemand die Katze besuchen? 

Wenn Katzenhalter auf Reisen sind, sollte ein- bis zweimal täglich jemand nach dem Tier schauen. Und genügend Zeit fürs Spielen, Füttern sowie das Säubern des Katzenklos und der Näpfe einplanen. Noch besser sei es meistens, wenn der Katzenbetreuer direkt einzieht. Also „auch über Nacht bleibt und zur gewohnten Routine beiträgt“, so Birgit Rödder.

Kommt eine Tierpension infrage?

Eine Alternative zur Betreuung zu Hause kann die Unterbringung in einer Tierpension oder in einer anderen Wohnung sein. Ein Vorteil dieser Lösung: Meist ist dann kontinuierlicher jemand da, um nach dem Tier zu schauen. 

Ob die Variante gut für die Katze ist, hängt davon ab, wie sensibel sie auf neue Umfelder reagiert. Dies sollten Halter am besten behutsam ausprobieren - etwa, indem sie ihre Katze zunächst für wenige Tage woanders unterbringen, also eine Art Probeurlaub machen. 

Ob die Katze Stress hat, kann man Rödder zufolge beobachten. „Dann ziehen sich Katzen zurück und wirken angespannt“, beschreibt die Katzenexpertin vom Industrieverband Heimtierbedarf (IVH). 

Wenn die Katze nach der Rückkehr entspannt wirkt - etwa neugierig ankommt oder sich gemütlich ausstreckt -, ist dies das beste Zeichen dafür, dass ihre Bedürfnisse ernst genommen wurden. Daran könne man eine gelungene Betreuung erkennen, so Rödder.

Tipp: Zieht die Katze für den Urlaub um, können ihr vertraute Gegenstände zusätzliche Sicherheit geben - ein T-Shirt des Besitzers, die Kuscheldecke, das Lieblingsspielzeug sowie bekanntes Futter und Katzenstreu.

© dpa-infocom, dpa:260513-930-74657/1


Von dpa
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