In der Mörtelmaschine tollkühn den Berg nach Ehingen hinunter | FLZ.de

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Veröffentlicht am 03.09.2024 16:30

In der Mörtelmaschine tollkühn den Berg nach Ehingen hinunter

Seifenkistenrennen der Freiwilligen Feuerwehr Ehingen; Eine umgebaute Mörtelmaschine von Florian Großmann (Dinkelsbühl) und Benjamin Knörr (Lentersheim) wurde als originellste Seifenkiste gewertet. (Foto: Tina Eul)
Seifenkistenrennen der Freiwilligen Feuerwehr Ehingen; Eine umgebaute Mörtelmaschine von Florian Großmann (Dinkelsbühl) und Benjamin Knörr (Lentersheim) wurde als originellste Seifenkiste gewertet. (Foto: Tina Eul)
Seifenkistenrennen der Freiwilligen Feuerwehr Ehingen; Eine umgebaute Mörtelmaschine von Florian Großmann (Dinkelsbühl) und Benjamin Knörr (Lentersheim) wurde als originellste Seifenkiste gewertet. (Foto: Tina Eul)

42 Rennfahrer sind beim traditionellen Seifenkistenrennen der Freiwilligen Feuerwehr Ehingen den Hesselberg hinab gesaust. Einige Teilnehmende ließen ihrer Fantasie bei der Gestaltung der Gefährte freien Lauf: Eine umgebaute Mörtelmaschine von Florian Großmann (Dinkelsbühl) und Benjamin Knörr (Lentersheim) wurde als originellste Seifenkiste gewertet.

Jeder Starter konnte vor dem eigentlichen Rennen eine Trainingsfahrt absolvieren. Der jüngste Pilot war sieben Jahre alt, der älteste 59. Die weiteste Anreise hatten Teilnehmer aus dem oberfränkischen Guttenberg bei Kulmbach.

Der Vorsitzende der Feuerwehr, Karl Meyer junior, und Cheforganisator Hans Leibrich begrüßten die Gäste, informierten über den Ablauf und gaben anschließend Rennleiter Marco Strugala grünes Licht für den Startschuss, der pünktlich um 13 Uhr erfolgte.

Transport mit Schleppern

Zuvor waren die Fahrzeuge von Schleppern zum Startpunkt transportiert worden. Bei einer Streckenlänge von 500 Metern mit einem Gefälle von fünf Prozent war eine 100 Meter lange Bremszone vorgesehen.

Unmittelbar nach dem Start musste ein kleiner Hindernisparcours absolviert werden. Die seitliche Sicherung der Strecke war durch insgesamt 1400 kleine gepresste Strohballen gewährleistet.

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Jochen Schaible moderierte

Als professioneller Moderator fungierte Jochen Schaible, der die zahlreichen Zuschauenden, die sich bei strahlendem Sonnenschein auf der Nordseite des Hesselbergs eingefunden hatten, über den Rennverlauf informierte.

Voller Eifer und Freude waren die Teilnehmenden bei der Sache und unterstützten sich gegenseitig bei kleinen Pannen. Das ehrenamtliche Sanitätsteam um Klaus Löffler und Michael Zoller musste zum Glück nicht eingreifen.

In der Wertung der originellsten Seifenkisten belegte nach der Mörtelmaschine ein Unimog 421 der Lokalmatadoren Jakob und Hannes Strugala, gebaut von Marco Strugala, Rang zwei vor dem „Blauen Bengel“, einer Oettinger Bierkiste, gefahren von Lasse Ebert, Jan Bieber und Nikolai Eisen aus Westheim.

Bei den Jüngsten gewann ein Brucker

Die Platzierungen in den drei Altersklassen ergaben sich nur durch hauchdünne Entscheidungen, teilweise nur durch Hundertstelsekunden getrennt. Die jüngste Altersklasse der Sieben- bis Zehnjährigen gewann Ben Güllich aus Bruck (51,42 Sekunden). Tim Meyerhöfer aus Ehingen wurde Zweiter (52,53 Sekunden) und Rang drei ging an Leroy Seeberger aus Altenplos bei Bayreuth (52,96 Sekunden).

Bei den Jugendlichen von elf bis 15 Jahren siegte Ben Oberhauser aus Ehingen (48,96 Sekunden) vor Nick Pitroff aus Kulmbach (49,09 Sekunden) und Klara Schneider aus Röckingen (49,10 Sekunden).

Den ersten Platz in der Erwachsenenwertung sicherte sich Stefan Schachner aus Grüb (38,31 Sekunden) vor Christian Schneider aus Röckingen (38,51 Sekunden) und Chalyi Pablo aus Zandt (39,47 Sekunden).

Viele Helfer und Sponsoren

Kinderschminken und eine Hüpfburg für die kleinen Besuchenden rundeten das Programm ab. Außerdem war der Modellflugclub (MFC) Dinkelsbühl mit einem Infostand vor Ort. Die Teilnehmenden und Gäste wurden zudem bestens verpflegt. Es gab Pizza, Gegrilltes, Kaffee und Kuchen sowie Eis.

Insgesamt 80 Helfer vonseiten der Feuerwehr und weitere Freiwillige trugen zum Erfolg der Veranstaltung bei. Der Dank galt auch den über 40 Sponsoren für ihre Unterstützung.


Von Friedrich Zinnecker
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