In Ansbach und Neustadt: „The Best of Black Gospel – Joy To The World“ | FLZ.de

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Veröffentlicht am 20.12.2025 09:00

In Ansbach und Neustadt: „The Best of Black Gospel – Joy To The World“

Hinterließ einen starken Eindruck: die Show „The Best of Black Gospel – Joy To The World“ beim Gastspiel in Ansbach. (Foto: Christina Özbek)
Hinterließ einen starken Eindruck: die Show „The Best of Black Gospel – Joy To The World“ beim Gastspiel in Ansbach. (Foto: Christina Özbek)
Hinterließ einen starken Eindruck: die Show „The Best of Black Gospel – Joy To The World“ beim Gastspiel in Ansbach. (Foto: Christina Özbek)

Gospel ist per Definition eine lebendige, rhythmische christliche Musikrichtung afroamerikanischer Herkunft. Die Show „The Best of Black Gospel – Joy To The World“ erfüllte jedes dieser Attribute mit Emotion und Kraft. Sie hatte Konzerte in Ansbach und Neustadt auf dem Tourplan.

Sie kommen aus Houston, Memphis, New Orleans, Mobile oder Knoxville – die Gospelsängerinnen und -sänger auf Deutschlandtour. Jedes Jahr setzt der Musiker, Producer und musikalische Leiter der Produktion, Andrew Lauer, gemeinsam mit dem Veranstaltungsbüro Wünsch alles daran, die Besten der Besten der Gospelszene auf einer Bühne in einer Show voller Liebe, Wärme und Energie zu präsentieren.

Wahl-Ansbacher leitet die Produktion

Andrew Lauer, selbst ursprünglich aus Sacramento und nun Wahl-Ansbacher, führt den Chor nicht nur an, er singt, bereichert mit seinem Bass den Sound und führt mit Charisma durchs Programm.

An seiner Seite sind dieses Jahr der Keyboarder Ruben Drenthe aus Amsterdam und Bradley E. Hamilton am Schlagzeug. Zu dritt bilden sie ein starkes instrumentales Fundament für den Chor und geben jedem Song eine besondere Würze.

Der Chor besteht neben Andrew Lauer aus sechs weiteren hochklassigen Sängerinnen und Sängern. George Anthony eröffnete den Abend mit „Amazing Grace“ und seiner sandigen Stimme, damit war vom ersten Moment klar, dass das Konzert im Ansbacher Onoldiasaal Großes verheißt.

Gänsehaut von der ersten bis zur letzten Sekunde verbreitete sich im Publikum und schon beim dritten Lied, konnte selbst der reservierteste Franke nicht mehr auf seinem Stuhl sitzen bleiben. Die Leidenschaft der Künstlerinnen und Künstler, die fast alle in den USA leben und dort die Gospelszene prägen, übertrug sich sofort.

Kein Wunder, denn mit dabei waren Musikerinnen, wie MaShanda Faust, die rechte Hand und Background-Sängerin von Christina Aguilera, die mit ihrer Version von „Kumbaya“ mitten ins Herz traf oder Carla Marie Barnes, die mit „Go Tell It on the Mountain“ ein mitreißendes Highlight der Show setzte.

Cameron L. Warner heizte mit seinen Rap-Sounds der Menge ordentlich ein und auch Alisha Joe und Eydn Shanklin standen ihren Kolleginnen und Kollegen auf der Bühne in nichts nach.

Chormitglieder feuerten sich gegenseitig an

Die Chormitglieder pushten sich gegenseitig. Man merkte die positive Stimmung untereinander. Sie feuerten sich an, trugen sich durch die Songs und hoben das Publikum in die Höhe. Gemeinsam zelebrierten sie den Glauben, die Musik, die Gemeinschaft grenzenlos über Religionen, Hautfarben oder Alter hinweg.

Jedes Mitglied ist ein Ausnahmetalent, aber gemeinsam werden sie zu einer Macht, einer Macht, gegen die Vorurteile, Ängste, schlechte Stimmung keine Chance haben. Ein Stückchen dieser Macht konnte jeder, konnte jede nach diesem Gospelabend mit nach Hause tragen.


Von CHRISTINA ÖZBEK
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