In Ammelbruch nominierte die Freie Wählergemeinschaft ihre Kandidierenden | FLZ.de

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Veröffentlicht am 05.11.2025 15:11

In Ammelbruch nominierte die Freie Wählergemeinschaft ihre Kandidierenden

Mit dem amtierenden Bürgermeister Simon Schäffler (Dritter von links) geht die Freie Wählergemeinschaft ins Rennen. (Foto: Wählergemeinschaft/Heinz Kern)
Mit dem amtierenden Bürgermeister Simon Schäffler (Dritter von links) geht die Freie Wählergemeinschaft ins Rennen. (Foto: Wählergemeinschaft/Heinz Kern)
Mit dem amtierenden Bürgermeister Simon Schäffler (Dritter von links) geht die Freie Wählergemeinschaft ins Rennen. (Foto: Wählergemeinschaft/Heinz Kern)

Die Freie Wählergemeinschaft Ammelbruch hat ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl 2026 nominiert. Bürgermeister Simon Schäffler, der wieder antritt, setzt dabei auf „Herz und Leidenschaft”.

Von den 60 Abstimmungsberechtigten wurde der nicht mehr kandidierende, bisherige zweite Bürgermeister Horst Binder zum Wahlleiter bestimmt. In seinem Rückblick auf die noch laufende Legislaturperiode erinnerte er an die zahlreich realisierten beziehungsweise in Gang gesetzten Projekte.

Konstruktive Zusammenarbeit

Thematisiert wurden die Erweiterung, die Sanierung und der Neubau der Kinderbetreuungsstätten, der Anschluss der Ortsteile an die neue Zentralkläranlage, die Erschließung des Baugebiets in Oberkemmathen, der Verkauf des Acht-Familien-Hauses, die Anschaffung von drei Feuerwehrfahrzeugen, die Sanierung der Kreisstraße AN50 innerhalb der Ortsdurchfahrt Langfurth sowie der Neubau des Bauhofs im Sulzachgrund. Binder sprach von einer „konstruktiven und vertrauensvollen Zusammenarbeit im Gemeinderat“.

Marco Wastensteiner bedankte sich bei den ausscheidenden Räten Horst Binder und Heinz Kern für ihren langjährigen Einsatz. Danach stimmte die Versammlung geheim über die Reihenfolge aller sich bewerbenden Personen ab. Bei 58 gültigen Wahlzetteln wurde die Reihung festgelegt mit Marco Wastensteiner, Benedikt Schmutterer, Kenny Reuter, Steffen Herzog, Manuel Großmann, Florian Schmidt, Tina Schwab, Philipp Schwab und Ralf Hofmann.

Zusagen von 2019 wurden eingehalten

In Ergänzung zu den Ausführungen des zweiten Bürgermeisters gab der amtierende Rathauschef Simon Schäffler einen Rück- und Ausblick. Er erinnerte an die Corona-Pandemie, den Ausbruch des Krieges in der Ukraine, die Asylbewerberthematik, das Nahwärmeprojekt Eberlein und ging auf die Entwicklung der Gemeindefinanzen ein. Die bei seiner Nominierung 2019 erfolgten Zusagen seien weitgehend erledigt oder begonnen.

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In seinem Ausblick sprach Schäffler die Sanierung der Ortsdurchfahrt Ammelbruch, den Radweg Ammelbruch-Langfurth, die Erschließung von Baugebieten, den restlichen Breitbandausbau, die kommunale Wärmeplanung, die Generalentwässerung und die Ganztagsbetreuungspflicht für Schulkinder an. Sein Motto lautet: „Mit Herz und Leidenschaft für die Zukunft unserer Gemeinde!“

Im Anschluss daran beschloss die Versammlung einstimmig die Nominierung des 43-jährigen Simon Schäffler als Kandidat für das Bürgermeisteramt der Gemeinde Langfurth. Das gemeinsame Kennwort soll die Freien Wählergruppen aus Langfurth, Ammelbruch, Dorfkemmathen und Matzmannsdorf-Schlierberg enthalten.


Von FRIEDRICH ZINNECKER
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