Im Urlaub Frau gerettet: Söder ehrt heldenhaftes Duo aus Ansbach und Feuchtwangen | FLZ.de

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Veröffentlicht am 29.04.2026 18:30

Im Urlaub Frau gerettet: Söder ehrt heldenhaftes Duo aus Ansbach und Feuchtwangen

Der Feuchtwanger Markus Soldner (2. v. l.) und Michael Dietrich (2. v. r.) aus Ansbach haben gemeinsam eine Frau aus Lebensgefahr gerettet. Zur Verleihung der Christophorus-Medaille gratulierten Bürgermeister Patrick Ruh (r.) und dritter Bürgermeister Herbert Lindörfer persönlich. (Foto: privat)
Der Feuchtwanger Markus Soldner (2. v. l.) und Michael Dietrich (2. v. r.) aus Ansbach haben gemeinsam eine Frau aus Lebensgefahr gerettet. Zur Verleihung der Christophorus-Medaille gratulierten Bürgermeister Patrick Ruh (r.) und dritter Bürgermeister Herbert Lindörfer persönlich. (Foto: privat)
Der Feuchtwanger Markus Soldner (2. v. l.) und Michael Dietrich (2. v. r.) aus Ansbach haben gemeinsam eine Frau aus Lebensgefahr gerettet. Zur Verleihung der Christophorus-Medaille gratulierten Bürgermeister Patrick Ruh (r.) und dritter Bürgermeister Herbert Lindörfer persönlich. (Foto: privat)

Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in der Residenz München ist die Christophorus-Medaille für Rettungstaten verliehen worden. Unter den Geehrten befanden sich Markus Soldner aus Feuchtwangen und Michael Dietrich, die für ihr umsichtiges und entschlossenes Handeln ausgezeichnet wurden.

Die Würdigung erfolgte durch den Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder, wie die Stadt in einer Mitteilung informiert. An der Feierstunde nahmen auch Feuchtwangens erster Bürgermeister Patrick Ruh sowie dritter Bürgermeister und stellvertretender Bezirkstagspräsident Herbert Lindörfer teil. Gewürdigt wurde Markus Soldner für die Rettung einer Frau aus einem brennenden Haus.

Erst mit der Leiter ins Haus, dann Hilfe beim Löschen

Gemeinsam mit Michael Dietrich aus Ansbach, der im Rahmen der Feier ebenfalls mit der Christophorus-Medaille geehrt wurde, verschaffte er sich über eine außen angelegte Leiter Zugang zum Obergeschoss und konnte die eingeschlossene Person aus akuter Gefahr befreien. In der Folge unterstützte Soldner die eintreffenden Einsatzkräfte bei den Löscharbeiten und trug dazu bei, ein Übergreifen des Feuers auf benachbarte Gebäude zu verhindern.

Die Rettungstat ereignete sich während eines Urlaubs im Allgäu. Markus Soldner ist selbst aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Reichenbach und verfügt damit über wichtige Kenntnisse und Erfahrungen in der Brandbekämpfung, wird weiter berichtet.

„Ein echter Held”

Seit dem 1. Januar 1984 wird im Freistaat Bayern die Christophorus-Medaille für Rettungstaten verliehen, die unter besonders schwierigen Umständen, jedoch ohne unmittelbare Lebensgefahr für die Retterinnen und Retter, ausgeführt werden.

Bürgermeister Patrick Ruh und Herbert Lindörfer würdigten die Tat mit großem Respekt. „Markus Soldner ist ein wahrer Held und ein Vorbild für unsere Gemeinschaft“, werden Ruh und Lindörfer in der Mitteilung zitiert. „Gleichzeitig hat das Handeln von Markus Soldner beispielhaft gezeigt, wie wichtig die Ausbildung, das Wissen und das ehrenamtliche Engagement in unseren Freiwilligen Feuerwehren für die Gesellschaft sind.“ Im Namen der Stadt Feuchtwangen sprachen Ruh und Lindörfer Markus Soldner ihren herzlichen Dank aus und gratulierten ihm zu dieser Auszeichnung.


Von fp
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