Stroh und Heu glimmen: Scheune in Volkertsweiler in Flammen, Wohnhaus gerettet | FLZ.de

foobarious
arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 11.06.2026 17:53, aktualisiert am 15.06.2026 11:37

Stroh und Heu glimmen: Scheune in Volkertsweiler in Flammen, Wohnhaus gerettet

Bis tief in die Nacht dauert es, bis das mit Glutnestern durchsetzte Stroh abgetragen und zum Löschen auf eine Wiese verfrachtet ist. Ein Bagger des THW und mehrere Frontlader sind im Einsatz. (Foto: Wolfgang Grebenhof)
Bis tief in die Nacht dauert es, bis das mit Glutnestern durchsetzte Stroh abgetragen und zum Löschen auf eine Wiese verfrachtet ist. Ein Bagger des THW und mehrere Frontlader sind im Einsatz. (Foto: Wolfgang Grebenhof)
Bis tief in die Nacht dauert es, bis das mit Glutnestern durchsetzte Stroh abgetragen und zum Löschen auf eine Wiese verfrachtet ist. Ein Bagger des THW und mehrere Frontlader sind im Einsatz. (Foto: Wolfgang Grebenhof)

Ab Donnerstagnachmittag kurz nach 15 Uhr waren Feuerwehren aus dem halben Landkreis Ansbach damit beschäftigt, eine brennende Scheune im Feuchtwanger Stadtteil Volkertsweiler zu löschen.

In dem Gebäude befanden sich nach Auskunft der Integrierten Leitstelle (ILS) weder Mensch noch Tier. Nach erstem Wissensstand waren nur Heu und Stroh gelagert gewesen, so der zuständige Mitarbeiter.

Nach stundenlangen Löscharbeiten war das Feuer am frühen Donnerstagabend zwar unter Kontrolle. Danach mussten aber das Heu und Stroh, die sich in dem Gerippe der einstigen Scheue befinden, herausgeholt werden. „Es glimmt und schmort”, beschrieb der ILS-Mitarbeiter. Es bestand die Gefahr, dass der Brand wieder aufflammt.

In Volkertsweiler waren zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz, darunter die Feuerwehren aus Dürrwangen, Feuchtwangen, Krapfenau, Aurach, Schopfloch, Mosbach, Aichau, Dinkelsbühl und Aichenzell-Sommerau. Auch das Rote Kreuz und das Technische Hilfswerk (THW) waren vor Ort.

Brennendes Stroh beim Transport wie eine riesige Fackel

Mit schwerem Gerät, darunter ein Bagger des THW, mehrere Radlader und Traktorgespanne, wurde das glimmende Stroh bis tief in die Nacht auf eine nahe Wiese gefahren und ausgebreitet, damit Feuerwehrkräfte die Glutnester ablöschen konnten. Zeitweise bot sich ein spektakulärer Anblick, wenn sich das glimmende Material beim Transport entzündete und bis zur Abladestelle wie eine riesige Fackel wirkte.

Mehr zum Thema Blaulicht
Mehrere Brände im Landkreis Ansbach halten Feuerwehren in AtemGartenabfälle brennen in Mausdorf: Flammen schlagen auf Wiese überPer Haftbefehl gesucht: Mann will in Neustadt/Aisch mit getuntem Pedelec flüchten61-Jähriger landet mit seinem Auto bei Leutershausen alkoholisiert im GrabenZwei Verletzte bei Unfall mit Überschlag nahe dem Uehlfelder Ortsteil DemantsfürthDreister Diebstahl aus Umkleide: Hoher Schaden bei Zwischenfall in WeidenbachFlächenbrand zwischen Westheim und Marktbergel: Feuer auf 10.000 QuadratmeternGroßes Feuerwehr-Aufgebot an der Sporthalle in Marktbergel: PV-Anlage als AuslöserSchwerer Unfall bei Markt Erlbach: Motorradfahrerin wird über Auto geschleudert71-Jähriger pöbelt auf Herrieder Marktplatz: Polizei führt alkoholisierten Mann abWildunfall bei Arberg: Motorradfahrer nach Zusammenstoß mit Reh schwer verletztÖlspur nach Unfall auf der A6: Lkw fährt in Baustelle und beschädigt seinen TankVorfall auf A7 bei Diebach: Polizei findet „desorientierte” Frau an RaststätteWar es ein Racheakt? Schlafzimmerfenster in Ansbach eingeworfenBrand auf Ziegelei-Gelände in Ansbach: Rund 60.000 Euro Schaden

Das an die abgebrannte Scheune angrenzende Wohnhaus des landwirtschaftlichen Anwesens konnten die Einsatzkräfte unbeschadet retten. Auch die Puten des Mastbetriebes wurden nicht in Mitleidenschaft gezogen – die Ställe befinden sich abseits des Brandherdes.

Den Sachschaden dürfte nach ersten Schätzungen der Polizei im sechsstelligen Bereich liegen.


Von Daniela Ramsauer und Wolfgang Grebenhof
north