Vor dem langen Wochenende um den 1. Mai müssen sich Autofahrer auf Verzögerungen auf den Autobahnen einstellen. „Der 30. April zählt regelmäßig zu den staureichsten Tagen des Jahres“, warnt der ADAC. Denn viele Menschen nutzen den günstig gelegenen Feiertag und damit das verlängerte Wochenende für Kurzurlaube und Ausflüge, dazu kommen die zahlreichen Pendlerinnen und Pendler.
Besonders hoch sei die Staugefahr am Donnerstagnachmittag und -abend sowie am Freitagvormittag auf den Routen in Richtung Süden, in die Alpen, zu den Küsten und in andere Ausflugsregionen, so der Verkehrsclub. Am Sonntag (3. Mai) sei nachmittags mit mehr Rückreiseverkehr als üblich zu rechnen.
Wer flexibel sei, fährt lieber Freitagfrüh statt Donnerstagnachmittag, rät der Auto Club Europa (ACE). Der ACE rechnet im Gegensatz zum ADAC für den Feiertag auf den Fernstraßen nur selten mit Behinderungen.
Insgesamt mit mehr Verkehr und damit Verzögerungen ist laut beiden Verkehrsclubs zum langen Feiertagswochenende (30. April bis 3. Mai) in den Großräumen Berlin, Hamburg, München und Stuttgart sowie Rhein-Main, Rhein-Ruhr und Rhein-Neckar zu rechnen. Und zudem auf diesen Autobahnen (oft in beiden Richtungen):
In vielen Nachbarländern – unter anderem in Frankreich, Polen, Belgien und Österreich – ist der 1. Mai ebenfalls ein Feiertag, und so sind auch dort insbesondere am Donnerstag, aber auch am Sonntag durch den Rückreiseverkehr Verzögerungen wahrscheinlicher.
Für Österreich nennt der ADAC als Staustrecken explizit die Tauernautobahn (A 10) und die Inntalautobahn (A 12) sowie:
Auch auf italienischer Seite könnte es auf dem Brenner (A 22) länger dauern. Mehr Geduld ist außerdem auf den Staatsstraßen im Puster-, Grödner- und Gadertal sowie im Vinschgau gefragt.
In der Schweiz, wo der 1. Mai ebenfalls in den meisten Kantonen frei ist, sind sowohl der Gotthard-Tunnel (A 2) als auch die Ausweichroute über den San-Bernardino-Tunnel (A 13) staugefährdet. Gleiches gilt laut ADAC für die A 1 (Bern – St. Margrethen) und die A 3 (Basel – Chur).
Auch an den Grenzen nach Deutschland kann es wegen stichprobenartiger Einreisekontrollen länger dauern.
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