Der Bachelorstudiengang Agrartechnik der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) feierte mit zahlreichen Gästen runden „Geburtstag“. In den zehn Jahren seit seiner Gründung hat er zum internationalen Ansehen des Campus Triesdorf beigetragen.
„Der Campus Triesdorf hat sich vom regionalen Bildungszentrum zum internationalen Campus entwickelt. Eine große Rolle spielt dabei auch der Studiengang Agrartechnik“, sagte Professor Dr. Wilhelm Pflanz, Dekan der Fakultät Landwirtschaft, Lebensmittel und Ernährung, anlässlich der Feier des Bachelorstudiengangs. Zahlreiche Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik kamen in das Forum des Fachzentrums für Energie und Landtechnik in Triesdorf, um das zehnjährige Studiengang-Jubiläum zu würdigen.
Studiendekan Professor Dr. Patrick Noack unterstrich: „Die Nachfrage nach Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Agrartechnik ist hoch.“ Dieser setze auch auf die neuen Schwerpunkte Maschinenbau und Digitalisierung. Darüber hinaus ist die Stärkung des Weiterbildungsangebots geplant, unter anderem durch das Projekt Digital Agrar, das auf die Weiterbildung zu digitalen Technologien entlang der Wertschöpfungskette Agrar abzielt. Wie angesehen der Studiengang Agrartechnik auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene ist, wurde an diesem Nachmittag an den Reden der Gäste deutlich. Judith Gerlach, Staatsministerin für Digitales, betonte in ihrem Grußwort: „Triesdorf schafft Voraussetzungen für die Modernisierung des Ackerbaus.“
Auch für viele Absolventinnen und Absolventen sowie Firmen ist der Studiengang Agrartechnik von zentraler Bedeutung. In Triesdorf gebe es hohe fachliche Kompetenz und Praxis, berichtete Absolvent Michael Bauer. Dank des Engagements der Partner der HSWT sei dieser Praxisanteil möglich, so Professor Dr. Patrick Noack.
Das Fachzentrum für Energie und Landtechnik unterstütze die Hochschule seit Beginn gerne mit Praktika, sagte dessen Leiter Norbert Bleisteiner. Ernst Wöhrle, Werksbeauftragter Traktoren der Firma Claas, und Dr. Thomas Pohlmann, der zweite Geschäftsführer der Reichhardt GmbH, lobten die hochqualifizierte Ausbildung der Nachwuchskräfte.
Warum diese praxisnahe Ausbildung essenziell ist, brachte Cornelia Horsch, Vorsitzende des Hochschulrats der HSWT und Mitglied der Geschäftsführung der Horsch Maschinen GmbH, auf den Punkt: „Wir haben gemeinsam eine Verantwortung für das Klima, die Menschen und unsere Erde.“