Hermine als Star der Grünen Woche: Kuh aus Oberhöchstädt beeindruckt in Berlin | FLZ.de

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Veröffentlicht am 30.01.2026 08:13

Hermine als Star der Grünen Woche: Kuh aus Oberhöchstädt beeindruckt in Berlin

Hermine, Star der Grünen Woche in Berlin, mit ihrem stolzen Besitzer Hans-Jürgen Regus.  (Foto: Doris Schacher)
Hermine, Star der Grünen Woche in Berlin, mit ihrem stolzen Besitzer Hans-Jürgen Regus. (Foto: Doris Schacher)
Hermine, Star der Grünen Woche in Berlin, mit ihrem stolzen Besitzer Hans-Jürgen Regus. (Foto: Doris Schacher)

Hermine hat in Berlin abgeräumt. Die Zuchtkuh, die ihr Zuhause in Oberhöchstädt hat, war im Januar einer der Stars der Grünen Woche, der weltweit bekannten Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau.

Die Rinderdame war eine von insgesamt sechs Vertreterinnen des Gelbviehs, einer mittlerweile stark dezimierten Rasse mit viel Tradition in Franken.

Mehrmals am Tag präsentierte sich Hermine vor großem und mitunter prominentem Publikum, sehr zur Freude ihres Besitzers Hans-Jürgen Regus. Der ehemalige Dachsbacher Bürgermeister und Oberhöchstädter Landwirt ist Vorsitzender des Zuchtverbandes für Gelbvieh in Bayern, Abteilung Nürnberg.

Hermine beeindruckte auf der Waage – und mit Ruhe

Sein Stolz auf Hermine war gerechtfertigt, denn die Milchkuh aus seinem Stall wusste durch Bierruhe zu beeindrucken und mit ihren Werten zu überzeugen. Zum Beispiel auf der Waage: Mit rund einer Tonne Lebendgewicht war sie das schwerste weibliche Tier der Grünen Woche, wie der Zuchtverband mit Begeisterung verkündet. Darüber hinaus ist das gute Tier auch überaus produktiv: Hermine wird eine Höchstleistung von 9662 Kilogramm Milch zugeschrieben. Schon 6000 Maßeinheiten gelten in ihrer Rasse als guter Wert.

Als zierlich oder elegant kann man Hermine beim besten Willen nicht beschreiben. Mit ihrer stattlichen Muskulatur und dem kräftigen Knochenbau ragt sie zwar heraus, ist aber doch eine typische Vertreterin ihrer Art, ebenso wie mit ihrem monochromen braunen Fell. Hermines diesjähriger Auftritt holte nach, was schon im vergangenen Jahr vorgesehen war: Denn als Rasse des Jahres sollte das Gelbvieh eigentlich schon 2025 präsentiert werden. Doch wegen der damals grassierenden Maul- und Klauenseuche sahen die Veranstalter davon ab.

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Von Karl-Heinz Panzer
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