Helmut Schießl war über Jahrzehnte das Gesicht der Raiffeisenbank um Uffenheim | FLZ.de

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Helmut Schießl war über Jahrzehnte das Gesicht der Raiffeisenbank um Uffenheim

Helmut Schießl (rechts) freut sich nach über 48 Jahren als Banker auf seinen Ruhestand, weiß er doch seine Nachfolge bei Johannes Gegner in guten Händen. (Foto: Gerhard Krämer)
Helmut Schießl (rechts) freut sich nach über 48 Jahren als Banker auf seinen Ruhestand, weiß er doch seine Nachfolge bei Johannes Gegner in guten Händen. (Foto: Gerhard Krämer)
Helmut Schießl (rechts) freut sich nach über 48 Jahren als Banker auf seinen Ruhestand, weiß er doch seine Nachfolge bei Johannes Gegner in guten Händen. (Foto: Gerhard Krämer)

Nach mehr als 48 Jahren bei der Raiffeisenbank Uffenheim, der VR meine Bank Fürth, Neustadt, Uffenheim und der VR TeilhaberBank geht Ende des Jahres eine Ära zu Ende: Helmut Schießl, der über Jahrzehnte das Gesicht der Bank war, geht in den Ruhestand.

Wie er zur Bankausbildung gekommen ist? Helmut Schießl lacht. „Da muss ich 49 Jahre zurückdenken, als ich mich beworben habe.“ Damals sei es ein hoch angesehener Ausbildungsberuf gewesen, schickt der heute 64-Jährige voraus. In der Realschule seien Rechnungswesen und Buchführung oder der kaufmännische Bereich generell seine Fächer gewesen. Zahlenmäßig sei er sowieso der absolute Freak.

„Das haben mir meine Eltern ausgeredet“

Zum anderen wollte er etwas mit Menschen zu tun haben, weswegen er eigentlich in Richtung soziale Berufe etwas machen wollte. „Das haben mir meine Eltern ausgeredet“, erzählt er. Dann habe er sich bei Geldinstituten beworben. Von der Raiffeisenbank kam ein Ja und er durfte zum Bewerbungsgespräch und Einstellungstest nach Nürnberg. „Das war damals sehr, sehr aufwändig“, erinnert er sich.

Nach der Ausbildung kam er 1980 in die Firmenkunden- beziehungsweise Kreditberatung. Sieben Jahre später wurde er der Leiter der Kreditabteilung. Relativ jung sei er in eine verantwortungsvolle Position gelangt. Das sei auch der Grund dafür gewesen, warum er nie gewechselt hat. 1986 machte er den Bankfachwirt und mit fast 40 Jahren folgte 2000 der Bankbetriebswirt. 2007 wurde er zum Regionaldirektor mit Prokura berufen – zuerst im Gollachgau, später um den Steigerwald erweitert.

Schießl war prägend für das Image der Bank

„Helmut Schießl war nicht nur Banker aus Leidenschaft, sondern darüber hinaus auch bestens in Vereinen und dem öffentlichen Leben vernetzt“, beschreibt ihn Klaus Gimperlein (stellvertretender Vorstandsvorsitzender der VR TeilhaberBank). Er habe das Image der Bank in der Öffentlichkeit geprägt. Lange saß Schießl, der in Herrnberchtheim wohnt, auch im Ippesheimer Gemeinderat.

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Jetzt freut er sich auf den Ruhestand, „weil ich weiß, dass die Nachfolge in hervorragende Hände kommt“, sagt Schießl. Damit meint er Johannes Gegner (34) aus Markt Einersheim, der bereits 18 Jahre Berufserfahrung in der Genossenschaftlichen Finanzgruppe mitbringt. Der Familienvater wird in Zukunft die Geschicke der Regionaldirektion Uffenheim lenken.

Auf Schießl warten viele Projekte. Mehr Zeit für die Familie, für Haus und Garten. Zwei Monate USA sind ebenfalls geplant. „Ich muss wieder Englisch lernen“, weiß er. Und seine Harley wartet auf ihn. Ebenso ein Holzstapel, der „klein gemacht werden will“. „Arbeit ohne Ende“, sagt er. Der sieht er aber mit lachenden Augen entgegen.

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