Grüngut-Container kommt weg: Wilhermsdorfer Gemeinde muss sparen | FLZ.de

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Veröffentlicht am 25.01.2025 12:36

Grüngut-Container kommt weg: Wilhermsdorfer Gemeinde muss sparen

Dieser Grüngutcontainer, gestellt von der Gemeinde, erfreut sich hoher Nachfrage und Auslastung. Nun streicht der Markt die Aufstellung – und spart 25.000 Euro im Jahr. (Foto: Heinz Wraneschitz)
Dieser Grüngutcontainer, gestellt von der Gemeinde, erfreut sich hoher Nachfrage und Auslastung. Nun streicht der Markt die Aufstellung – und spart 25.000 Euro im Jahr. (Foto: Heinz Wraneschitz)
Dieser Grüngutcontainer, gestellt von der Gemeinde, erfreut sich hoher Nachfrage und Auslastung. Nun streicht der Markt die Aufstellung – und spart 25.000 Euro im Jahr. (Foto: Heinz Wraneschitz)

Was die Wilhermsdorfer Bevölkerung inzwischen sehr liebgewonnen hat, wird zum 1. April dieses Jahres der Vergangenheit angehören: Der Grüngut-Container in der Nähe der Kleingartenanlage am Holzmüllerweg wird abgezogen.

Seit vielen Jahren konnte darin aller Grünabfall, der nicht in die „braune Grüntonne“ passte, kostenfrei eingeworfen werden. Hauptbegründung: die freiwillige Leistung wird der Gemeinde schlichtweg zu teuer. Dies wurde bereits in der vergangenen nicht-öffentlichen Sitzung des Finanzausschusses im Dezember beschlossen, nun machte es Bürgermeister Uwe Emmert öffentlich.

Lagerplätze an den Windrädern

Nach Verwaltungsangaben seien im vergangenen Jahr für Containermiete, Transport zur Landkreissammelstelle und anfallende Gebühren 13.000 Euro eingeplant gewesen – am Ende schlug der Container aber mit 25.000 Euro zu Buche. „Der Landkreis ist nicht bereit, die Gemeinde zu unterstützen“, kritisierte Bürgermeister Uwe Emmert (CSU). Deshalb müssten die Bürger nun ihre normalen Grünabfälle – wie anderswo ohnehin meist gang und gäbe – zur Landkreissammelstelle transportieren. Die nächste befindet sich in Langenzenn-Horbach. Dort seien mögliche Gebühren selbst zu bezahlen.

Nur für anfallenden Hecken- oder Baumschnitt nannte Emmert eine näher liegende Möglichkeit: Der könne zu den von der Gemeinde angelegten Lagerplätzen neben je einem der Windräder in Richtung Siedelbach oder Kirchfarrnbach gefahren werden. Diese Holzreste bekäme die Gemeinde vergütet – wohl als Brennstoff für Hackschnitzelheizungen.

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Von Heinz Wraneschitz
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