„Gemeinsam für Burk”: Wiederholte Nominierung wegen möglichem Formfehler | FLZ.de

foobarious
arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 08.01.2026 21:00

„Gemeinsam für Burk”: Wiederholte Nominierung wegen möglichem Formfehler

Am 8. März stehen die nächsten Kommunalwahlen in Bayern an. Um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein, hat die Wählervereinigung „Gemeinsam für Burk” (GfB) ihre Nominierungsversammlung wiederholt. (Symbolbild: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa)
Am 8. März stehen die nächsten Kommunalwahlen in Bayern an. Um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein, hat die Wählervereinigung „Gemeinsam für Burk” (GfB) ihre Nominierungsversammlung wiederholt. (Symbolbild: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa)
Am 8. März stehen die nächsten Kommunalwahlen in Bayern an. Um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein, hat die Wählervereinigung „Gemeinsam für Burk” (GfB) ihre Nominierungsversammlung wiederholt. (Symbolbild: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa)

Anfang Dezember 2025 hat die Wählervereinigung „Gemeinsam für Burk” (GfB) ihre zwölf Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat sowie Amtsinhaber Georg Held als Bürgermeisterkandidaten nominiert. Aufgrund eines möglichen Formfehlers wurde die Nominierung nun wiederholt.

Zu den Hintergründen schreibt GfB-Vorsitzender Georg Held in einer Pressemitteilung Folgendes: Bei der Kommunalwahl 2020 hatte die Wählervereinigung vier der zwölf Gemeinderatssitze errungen. Während der laufenden Wahlperiode wechselten jedoch drei GfB-Gremiumsmitglieder zur Fraktion CSU/Freie Wähler. Bei deren Nominierungsversammlung im Juli 2025 unterstützten sie Bürgermeisterkandidatin Simone Hartmann und kandidieren nun teilweise selbst auf der Liste der CSU/Freien Wähler. Zur GfB-Nominierungsversammlung Anfang Dezember 2026 in Meierndorf, die im Rahmen einer Mitgliederversammlung stattfand, waren sie daher auch nicht persönlich eingeladen.

Zu der Versammlung erschienen dann die gegnerische Bürgermeisterkandidatin Simone Hartmann mit zwei Gemeinderatskandidaten der Liste der CSU/Freien Wählern sowie zwei GfB-Mitgliedern, die an der Nominierungsversammlung der CSU/Freien Wählern teilgenommen hatten. Als GfB-Vorsitzender verwehrte er ihnen den Zutritt, führt Held weiter aus.

Das Landratsamt Ansbach bestätigte später die Zurückweisung der gegnerischen Kandidatin und ihrer Begleiter als rechtens. „Die Zurückweisung der beiden GfB-Mitglieder hätte jedoch problematisch sein können”, da die Nominierungsversammlung zugleich als Mitgliederversammlung galt, teilt Held mit. Um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein, entschied sich die Wählervereinigung für eine Wiederholung der Nominierungsversammlung, wiederum im Rahmen einer Mitgliederversammlung.

Eingeladen waren dazu alle Mitglieder nach Meierndorf. Es nahmen laut Held auch GfB-Mitglieder teil, die nachweislich zuvor schon an der Nominierungsversammlung der CSU/Freien Wählern teilgenommen und bereits von ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht hatten. Auf erneute Berichte und Vorstellungsrunden wurde verzichtet.

Das könnte Sie auch interessieren
Sitzungsgeld im Vergleich: Das „verdienen” Stadt- und Gemeinderäte im Kreis NeustadtRatsneuling Michael Seybold wird in Gebsattel gleich dritter BürgermeisterWilburgstetten: Gemeinderat gibt grünes Licht für geplanten GenerationenwohnparkNeue Wanderwege in der Gemeinde Simmershofen: Viel Natur für die ganze FamilieWassertrüdinger CSU reflektiert Wahl: Weniger Sitze, aber weiter stärkste FraktionAbschied nehmen auf der Burg von ColmbergMehr Sicherheit in Betzendorf: Stadtrat stimmt Verkehrsinseln zuInsinger Gemeinderat startet: Ein Neuer wird gleich zweiter BürgermeisterWie im Stadtwald von Burgbernheim kleine Bäume vor Verbiss geschützt werdenPersonelle Neuausrichtung beim Bürgerbündnis Stadt und Land WassertrüdingenAbschied und Willkommen im Gemeinderat Ohrenbach: Fünf Neugewählte vereidigtGlasfaser für 45 weitere Adressen in Neuendettelsau: Was das die Kommune kostetNach Streit um Heizkraftwerk: Nahwärmenetz für Rügland nimmt eine weitere HürdeMit Flohmarkt und Blaulicht-Einblicken: Freibad-Eröffnung in LichtenauBeim Dorfgemeinschaftshaus Oberscheckenbach hat der Feuerwehrteil Priorität

Insgesamt waren 21 stimmberechtigte Personen anwesend. Als Wahlleiter fungierte Horst Binder. Die schriftliche und geheime Wahl ergab erneut folgendes Ergebnis: Georg Held ist Bürgermeisterkandidat. Er führt auch die Gemeinderatsliste an, gefolgt von Stefan Neher, Herbert Graf, Jessica Kranz, Thomas Miederer, Robert Veitengruber, Gabriele Ott, Thomas Piltz, Roland Straußberger, Alex Neubert, Eva-Maria Bößendörfer und Erik Kranz. Ersatzkandidat ist Johannes Straußberger.


Von kie
north