Für Wasser und Abwasser: Rund sechs Millionen Euro fließen in den Landkreis NEA | FLZ.de

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Veröffentlicht am 06.02.2026 13:02

Für Wasser und Abwasser: Rund sechs Millionen Euro fließen in den Landkreis NEA

Vielerorts lagern und lagerten zuletzt Kanäle und warteten auf ihren Einbau, wie hier in Oberscheinfeld. Damit die Kommunen bei Wasser und Abwasser auf aktuellem Stand bleiben, unterstützt der Freistaat derartige Maßnahmen mit Fördergeldern. (Archivbild: Andreas Reum)
Vielerorts lagern und lagerten zuletzt Kanäle und warteten auf ihren Einbau, wie hier in Oberscheinfeld. Damit die Kommunen bei Wasser und Abwasser auf aktuellem Stand bleiben, unterstützt der Freistaat derartige Maßnahmen mit Fördergeldern. (Archivbild: Andreas Reum)
Vielerorts lagern und lagerten zuletzt Kanäle und warteten auf ihren Einbau, wie hier in Oberscheinfeld. Damit die Kommunen bei Wasser und Abwasser auf aktuellem Stand bleiben, unterstützt der Freistaat derartige Maßnahmen mit Fördergeldern. (Archivbild: Andreas Reum)

Viele Gemeinden sanieren derzeit Wasserleitungen und Kanäle. Einige bauen Pumpleitungen, die Abwasser-Zukunft ist vielerorts im Wandel. Der Freistaat unterstützt seine Kommunen dabei, betont der CSU-Landtagsabgeordnete Werner Stieglitz in einer Mitteilung. Für Wasser und Abwasser fließen insgesamt sechs Millionen Euro in den Landkreis.

Viele Städte und Gemeinden sowie Zweckverbände müssen Kredite aufnehmen, um die teuren Projekte vorzufinanzieren. Fördergelder über das Programm „RZWas” fließen oft erst spät. Die Bürgermeister dürften sich deshalb über Stieglitz' Ankündigung freuen: „Aktuell sowie Mitte dieses Jahres werden die bewilligten Auszahlungsbeträge an die förderberechtigten Kommunen und Zweckverbände ausgezahlt.”

„Gerade Kommunen im ländlichen Raum profitieren besonders stark von dieser bayerischen Förderung“, betont der CSU-Landtagsabgeordnete in einer Pressemitteilung. „Die Sanierung von Kläranlagen, die Erneuerung von Kanalnetzen oder der Bau von Verbundleitungen sind unverzichtbar für den Umwelt- und Gewässerschutz, stellen die Gemeinden aber vor enorme finanzielle Herausforderungen.”

1,6 Millionen Euro im Wasserbereich

Auch im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim befinden sich derzeit zahlreiche wasserwirtschaftliche Projekte in der Umsetzung oder stehen in den kommenden Jahren noch an. Die RZWas-Förderung leiste hierbei einen entscheidenden Beitrag, so Stieglitz, um eine leistungsfähige und zukunftssichere Infrastruktur sicherzustellen.

Für Maßnahmen der Wasserversorgung fließen demnach rund 1,6 Millionen Euro in den Landkreis. Spitzenreiter ist dabei die Stadt Bad Windsheim, die rund 400.500 Euro aus dem RZWas-Programm erhält. Weitere Kommunen, die profitieren: Dietersheim (325.000 Euro, alle Zahlen gerundet), Diespeck (290.000 Euro), Burgbernheim (250.000 Euro), Scheinfeld (185.000 Euro), Langenfeld (63.000 Euro) und Gallmersgarten (60.500 Euro).

Im Rahmen der Härtefallförderung zur Abwasserentsorgung werden folgende Städte und Gemeinden bedacht (alle Zahlen gerundet): Diespeck (eine Million Euro), Dietersheim (knapp eine Million Euro), Scheinfeld (935.000 Euro), Langenfeld (660.000 Euro), Neustadt (535.000 Euro), Oberscheinfeld (295.000 Euro), Gallmersgarten (50.000 Euro) und Burgbernheim (45.000 Euro).

Bewährte Systematik, bewährtes Verfahren

Um die Kommunen auch weiterhin bei diesen kostenintensiven Aufgaben zu unterstützen, wurden die Förderrichtlinien im vergangenen Jahr verlängert. Zum 1. April 2025 sind die neuen Richtlinien der „RZWas 2025” in Kraft getreten, erinnert Werner Stieglitz. „Die bewährte Fördersystematik und das Förderverfahren wurden dabei grundsätzlich beibehalten, um Planungssicherheit zu gewährleisten.”

Neu sei unter anderem die gezielte Förderung der interkommunalen Zusammenarbeit, etwa bei interkommunalen Kläranlagen wie in Pahres. „Damit soll insbesondere kleineren Gemeinden geholfen werden, Synergien zu nutzen und Betriebskosten langfristig zu senken”, betont der CSU-Politiker. „Zudem wurden die sogenannten Härtefallschwellen angepasst, um Fördermittel schneller auszahlen zu können und Kommunen zeitnah zu entlasten.”

„Ein starkes Signal”

„Der Freistaat Bayern unterstreicht mit der RZWas-Förderung das Ziel, die hohen Standards der Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung in Bayern dauerhaft zu sichern”, erklärt Stieglitz. „Die RZWas ist ein starkes Signal an unsere Kommunen. Der Freistaat lässt sie bei zentralen Zukunftsaufgaben nicht allein und sorgt dafür, dass auch kommende Generationen von einer intakten Wasserinfrastruktur profitieren können.“


Von Lisetta Jan
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