Fünf Millionen Kilowattstunden: So ertragreich sind die PV-Anlagen in Dietenhofen | FLZ.de

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Veröffentlicht am 09.10.2025 20:20

Fünf Millionen Kilowattstunden: So ertragreich sind die PV-Anlagen in Dietenhofen

Sehr zufrieden sind die Vorstände der Bürger Energie Dietenhofen eG mit dem Ertrag ihrer Photovoltaikanlagen auf den Dächern der Schulen, der Ballsporthalle (Bild), der Feuerwehr und des Bauhofs: Ende September wurde die 5.000.000. Kilowattstunde eingespeist.  (Foto: Yvonne Neckermann)
Sehr zufrieden sind die Vorstände der Bürger Energie Dietenhofen eG mit dem Ertrag ihrer Photovoltaikanlagen auf den Dächern der Schulen, der Ballsporthalle (Bild), der Feuerwehr und des Bauhofs: Ende September wurde die 5.000.000. Kilowattstunde eingespeist. (Foto: Yvonne Neckermann)
Sehr zufrieden sind die Vorstände der Bürger Energie Dietenhofen eG mit dem Ertrag ihrer Photovoltaikanlagen auf den Dächern der Schulen, der Ballsporthalle (Bild), der Feuerwehr und des Bauhofs: Ende September wurde die 5.000.000. Kilowattstunde eingespeist. (Foto: Yvonne Neckermann)

Seit über 14 Jahren betreibt die Bürger Energie Dietenhofen eG Photovoltaikanlagen auf den Dächern der Feuerwehr, der Ballsporthalle, den Schulen und dem Bauhof. Ende September haben diese gemeinsam die 5.000.000. Kilowattstunde (kWh) Strom ins Netz eingespeist.

Nach Genossenschaftsangaben wurden jährlich im Schnitt 322 Megawattstunden (MWh) produziert und rechnerisch rund 95 Vier-Personen-Haushalte mit grünem Strom versorgt. Insgesamt wurde der Ausstoß von 3444 Tonnen Kohlendioxid vermieden. „Der nach wie vor hohe Wirkungsgrad der Module lässt weiter auf gute Einspeisewerte hoffen“, freute sich Vorstand Hans Kuhr, der zusammen mit Martin Käßer die Geschäfte führt.

Kommune profitiert gleich doppelt von den Anlagen

Alle der 98 Genossenschaftsmitglieder und Eigner der 356 Anteile stammten aus dem Gebiet des Markts Dietenhofen. „Somit bleiben die ausgeschütteten Dividenden als Kaufkraft der Marktgemeinde erhalten.“ Die Kommune stelle die Dachflächen zur Verfügung und profitiere daher nicht nur durch Steuern, sondern verzeichne auch Mieteinnahmen.

„Gegründet wurde die Bürger Energie im April 2011 mit dem Zweck, durch PV-Anlagen auf den gemeindlichen Dächern grünen Strom zu erzeugen“, blickte Hans Kuhr zurück. Unterstützt habe das Vorhaben damals der frühere Bürgermeister Heinz Henninger. „Eine weitsichtige und zukunftsweisende Entscheidung“, so Kuhr. Man sei bislang hochzufrieden und habe kaum technische Probleme. „Die Anlagen laufen sauber!“

In der Jahresversammlung im Mai wurde nach dem Vorschlag des Vorstands eine Ausschüttung von zehn Prozent aufs Geschäftsguthaben beschlossen und demnach 35.600 Euro ausgezahlt. Seit der Gründung wurden mehr als 330.000 Euro an Dividenden ausgeschüttet.

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Die Anlage auf den Schulen bringt am meisten

Die im Juli 2011 in Betrieb genommenen Anlagen haben eine gemeinsame Nennleistung von 332 kWp und belegen eine Dachfläche von 2385 Quadratmetern. Im Vorjahr konnten 312,4 MWh Strom ins Netz eingespeist werden. Auch wenn dies im Vergleich eines der schlechteren Jahresergebnisse war, kann die wirtschaftliche Lage als stabil bezeichnet werden. Rekordjahr war 2018 mit einem Stromertrag von 371 MWh. Mit einem durchschnittlichen Stromerlös von 27,84 Cent pro Kilowattstunde erzielte die Bürger Energie im Jahr 2024 Einnahmen von knapp 87.000 Euro.

Am ertragreichsten war auch im vergangenen Jahr die Anlage auf den Schulen. Eingespeist wurden 93.700 kWh. Der Vorstand besteht weiterhin aus Martin Käßer und Hans Kuhr, der Aufsichtsrat aus der Vorsitzenden Emmi Hein, dem stellvertretenden Vorsitzenden Reiner Schmidt sowie Else Wolf und Isolde Schwarz.


Von Yvonne Neckermann
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