Friedrich Riffelmacher verlässt nach 50 Jahren Lektorenamt in Markt Erlbach | FLZ.de

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Veröffentlicht am 28.12.2025 21:00

Friedrich Riffelmacher verlässt nach 50 Jahren Lektorenamt in Markt Erlbach

Nach genau 50 Jahren verabschiedete sich Friedrich Riffelmacher (Dritter von rechts) aus dem Lektorenamt der evangelischen Kirchengemeinde St. Kilian in Markt Erlbach.  (Foto: Lee Pheng Hadlich)
Nach genau 50 Jahren verabschiedete sich Friedrich Riffelmacher (Dritter von rechts) aus dem Lektorenamt der evangelischen Kirchengemeinde St. Kilian in Markt Erlbach. (Foto: Lee Pheng Hadlich)
Nach genau 50 Jahren verabschiedete sich Friedrich Riffelmacher (Dritter von rechts) aus dem Lektorenamt der evangelischen Kirchengemeinde St. Kilian in Markt Erlbach. (Foto: Lee Pheng Hadlich)

Ein außergewöhnliches Ehrenamt fand am Weihnachtsgottesdienst seinen Abschluss: Nach genau 50 Jahren verabschiedete sich Friedrich Riffelmacher aus dem Lektorenamt der evangelischen Kirchengemeinde St. Kilian in Markt Erlbach.

Im Rahmen eines Gottesdienstes wurde sein jahrzehntelanges Wirken mit Dankbarkeit und Wertschätzung durch Pfarrerin Christiana von Rotenhan und Vertrauensfrau Ursula Bien gewürdigt, teilte Lee Pheng-Hardlich seitens der Kirchengemeinde mit.

Anfänge im Jahr 1975

Riffelmacher hatte sein Amt im Dezember 1975 im Alter von 30 Jahren übernommen. Was folgte, war ein halbes Jahrhundert kontinuierlichen Engagements für die Kirche und die Verkündigung des Gotteswortes. Dabei war der Start ins Lektorenamt keineswegs einer Phase der Muße geschuldet: „Als Lehrer im Schuldienst, engagiertes Mitglied zahlreicher Markt Erlbacher Vereine, in leitenden Funktionen beim Sport, in der Kultur, im Kirchenchor sowie später auch in der Kommunalpolitik, war und ist Friedrich Riffelmacher bis heute eine feste Größe im öffentlichen Leben der Gemeinde”, betonte Ursula Bien.

Dass er trotz dieser vielfältigen Verpflichtungen über Jahrzehnte hinweg dem Lektorendienst treu geblieben sei, zeuge von der besonderen Bedeutung, die der Glaube in seinem Leben einnehme. Auch familiäre Veränderungen – Ehe, drei Kinder und inzwischen fünf Enkelkinder – hätten nichts an dieser Konstante geändert.

Fünf „Bonusjahre“

In den Abschiedsworten wurde besonders hervorgehoben, dass Riffelmacher seine Gottesdienste nicht nur vorlas, sondern lebte. Viele Gemeindemitglieder schätzten seine authentische Art, seinen festen Glauben und seine glaubwürdige Verkündigung. Nicht wenige folgten ihm sogar zu Gottesdiensten außerhalb der eigenen Kirchengemeinde.

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Mit 80 Jahren legt er nun das Lektorenamt in jüngere Hände – nach fünf zusätzlichen „Bonusjahren“, wie schmunzelnd angemerkt wurde. Sein Abschied sei verständlich, zugleich aber ein großer Verlust für die Kirchengemeinde, hob man hervor. Dass er fehlen werde, wurde im Gottesdienst mehrfach betont. Dies gelte als das größte Lob für sein Wirken.


Von lis
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