Früh am Morgen haben sich 40 Schülerinnen und Schüler des Platen-Gymnasiums Ansbach auf den Weg ins Bundesland Sachsen gemacht. Es waren Freiwillige aus den Physikkursen der Jahrgangsstufen 11 bis Q13, die im Rahmen der Wissenschaftswoche dem Kurt‑Schwabe‑Institut für Mess‑ und Sensortechnik (KSI) in Waldheim einen Besuch abstatteten.
Institutsleiter Prof. Dr. Ulrich Rant gab der Gruppe in einem Vortrag Einblicke in die Welt der Biosensoren. Unter dem Titel „Biosensoren: vom Molekül zur Zelle“ zeigte er, wie Physiktheorie praktisch eingesetzt wird. Klara Denzinger und Merlin Nestler aus der Oberstufe, beschreiben den Vortrag im Gespräch als „sehr lebensnah“, „verständlich“ und „greifbar“. Sie rechnen Rant hoch an, dass er jede einzelne Schülerfrage aufgriff und auf sie einging.
Im Anschluss konnten die Jugendlichen bei einer Führung durch die sechs Forschungsabteilungen erleben, wie Forschung im Alltag aussieht. Unter anderem betrachteten sie menschliche Krebszellen unter dem Mikroskop und bekamen so einen direkten Einblick in die Arbeit im Labor. „Das Schöne war die Wiedererkennung von Wissen aus dem Unterricht“, sagte Merlin Nestler.
Organisiert wurde die Exkursion von Simon Scherer, Oberstufenkoordinator und Physiklehrer, der Rant bereits aus Studientagen kennt. Durch den persönlichen Kontakt konnte er die Fahrt ermöglichen. Für ihn war der Besuch ein wichtiger Bestandteil der Wissenschaftswoche. „Eine Wissenschaftswoche ohne Wissenschaftler ist wie Schwimmen ohne Wasser.“