Feuerwerk an Farben und Formen in der Kunsthalle in Hilsbach | FLZ.de

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Veröffentlicht am 07.08.2023 12:39

Feuerwerk an Farben und Formen in der Kunsthalle in Hilsbach

Die Hilsbacher Hobby-Künstlerinnen und deren Gäste vor ihren farbenfrohen Patchwork-Projekten (vordere Reihe, von links): Barbara Wenz, Simone Krawczyk und Dorothee Götz sowie (hinten, von links) Heidi Strauß, Barbara Fuchs, Bernadette Mayr, Beate Leichs und Angelika Fuchs-Elias. (Foto: Werner Wenk)
Die Hilsbacher Hobby-Künstlerinnen und deren Gäste vor ihren farbenfrohen Patchwork-Projekten (vordere Reihe, von links): Barbara Wenz, Simone Krawczyk und Dorothee Götz sowie (hinten, von links) Heidi Strauß, Barbara Fuchs, Bernadette Mayr, Beate Leichs und Angelika Fuchs-Elias. (Foto: Werner Wenk)
Die Hilsbacher Hobby-Künstlerinnen und deren Gäste vor ihren farbenfrohen Patchwork-Projekten (vordere Reihe, von links): Barbara Wenz, Simone Krawczyk und Dorothee Götz sowie (hinten, von links) Heidi Strauß, Barbara Fuchs, Bernadette Mayr, Beate Leichs und Angelika Fuchs-Elias. (Foto: Werner Wenk)

Bunte Stoffkunst erleben Betrachter derzeit in einer Ausstellung von klassischen Patchwork-, Handnäh- und Freihand-Quilt-Projekten in dem Ortsteil von Aurach (Landkreis Ansbach).

In einer raumfüllenden Schau wird dargestellt, wie aus einem Stückchen Stoff eine bezaubernde Decke entsteht, sagte Initiatorin Barbara Fuchs bei der Vernissage. Eingeladen hatte dazu der örtliche Verein „Kunst und Kultur Hilsbach“.

Die Nähgruppe mit Dorothee Götz, Simone Krawczyk, Beate Leichs, Heidi Strauß, Barbara Fuchs und Tochter Angelika Fuchs-Elias hatte sich vor zwei Jahren zusammengefunden und ihre Werke bei einer ersten Ausstellung in der geräumigen Kunsthalle der Öffentlichkeit präsentiert.

Bei kreativer Arbeit Kopf frei bekommen

„Wer dieses Patchwork-Hobby betreibt, macht dies, um nach einem stressigen Alltag Freude zu schöpfen und den Kopf wieder frei zu bekommen“, betonte Barbara Fuchs. Unter den vielen Gästen begrüßte sie die bekannte Patchwork- und Quilt-Künstlerin Bernadette Mayr aus Kempten sowie Aurachs Bürgermeister Simon Göttfert und Altbürgermeister Manfred Merz.

Das Besondere an dieser Präsentation ist, dass die Besucher den Hobby-Künstlerinnen, dazu zählt als Gast auch die Autorin Barbara Wenz, beim Arbeiten an unfertigen Projekten über die Schulter schauen können. Die Exponate, die es bei der Schau zum Bestaunen gibt, sind vielfältig und reichen von großformatigen Patchwork-Decken und Teppichen bis hin zu kleineren Werken mit Blumen- und Tiermotiven.

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Patchwork und Quilten sind uralte und dennoch moderne Nähtechniken, wurde von den Künstlerinnen herausgestellt. Beim Patchworken würden kleine Stoffstücke oder -reste zusammengesetzt und daraus ein neues Projekt, wie beispielsweise eine Decke, genäht. Das Quilten stehe für das Steppen. Mit einer geraden Naht würden dabei mindestens zwei Stofflagen zusammengenäht. Dabei werde laut Barbara Fuchs der rückwärtige Stoff mit dem Vlies verbunden und auf der Quilt-Oberseite (Schauseite) das sogenannte Top aufgebracht.

Patchwork-Künstlerin Bernadette Mayr ging insbesondere auf das Freie Schneiden ein. Am Beispiel eines Projektes mit Sternenmotiven zeigte sie, dass beim Schneiden der Motive ohne Schablonen sich die Zacken nicht genau gleichen, was ihres Erachtens aber dies genau den Charme ausmache. „Denn wenn die Zacken der Sterne nicht alle gleich aussehen, sind sie natürlicher und funkeln auch besser“, hob sie hervor. Dorothee Götz hielt es auf Nachfrage für vorteilhaft, wenn Patchwork-Anfänger beim Schneiden der Motive mit Lineal oder Schablone beginnen, bevor sie zum „Freien Schneiden“ übergehen.

Die Ausstellung ist an den kommenden Samstagen und Sonntagen 12./13. sowie 19./20 August, jeweils von 14 bis 18 Uhr, geöffnet.


Von Werner Wenk
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