Fast wie bei Taylor Swift: Run auf Karten für Benefizkonzert in Ansbach | FLZ.de

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Veröffentlicht am 09.09.2025 20:05

Fast wie bei Taylor Swift: Run auf Karten für Benefizkonzert in Ansbach

Ein großes Team kümmert sich im Hinter- und Vordergrund um die Organisation des Benefizkonzerts. Alle freuen sich auf eine voll besetzte Kirche am Tag der Deutschen Einheit. (Foto: Antonia Müller)
Ein großes Team kümmert sich im Hinter- und Vordergrund um die Organisation des Benefizkonzerts. Alle freuen sich auf eine voll besetzte Kirche am Tag der Deutschen Einheit. (Foto: Antonia Müller)
Ein großes Team kümmert sich im Hinter- und Vordergrund um die Organisation des Benefizkonzerts. Alle freuen sich auf eine voll besetzte Kirche am Tag der Deutschen Einheit. (Foto: Antonia Müller)

Ein vielfältiger musikalischer Abend steht an. Lokale Künstlerinnen und Künstler, Nachwuchstalente und ein Repertoire von Klassik bis Moderne – das 16. Benefizkonzert verspricht Abwechslung und ein hohes Niveau. Und all das für einen guten Zweck.

Die Musik, die am Tag der Deutschen Einheit in der Kirche St. Gumbertus gespielt wird, ist den bedürftigen Kindern und Familien in und um Ansbach gewidmet. Der Familienbegriff, das betont Antje Döllinger (Hilterhaus-Stiftung) sei dabei breit gefasst – Alleinerziehende sowie alle weiteren Konzepte seien ausdrücklich mit gemeint.

Bereits zum 16. Mal findet das Benefizkonzert statt. Veranstalterin ist inzwischen die Hilterhaus-Stiftung selbst. Die Kirche stellt den Veranstaltungsort St. Gumbertus kostenlos zur Verfügung, so Pfarrer Oliver Englert.

2024 kamen 27.000 Euro zusammen

Im vergangenen Jahr seien durch Spenden 27.000 Euro zusammengekommen, berichtete Antje Döllinger gegenüber der FLZ. Seit 2010 habe man insgesamt bereits 167.000 Euro mit den Konzerten gesammelt.

Eintritt wird seit fünf Jahren nicht mehr verlangt. Tickets sind dennoch nötig, weil die Plätze begrenzt sind. Um die problemlose Abwicklung des Ticketverkaufs kümmert sich die Sparkasse Ansbach. Sie fördert die Veranstaltung im Voraus auch mit 4500 Euro. „Eine gute Zusammenarbeit”, lobte Friedrich Hilterhaus. Sparkassen-Vorstand Werner Frieß äußerte seine Freude, auch dieses Jahr wieder zu unterstützen.

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Innerhalb von 16 Stunden war alles weg

Die 450 Karten für das Konzert waren innerhalb von 16 Stunden weg. Noch nicht ganz so schnell wie bei Popstar Taylor Swift, räumte Hilterhaus ein. Dennoch werde durch das „Wahnsinnstempo” klar, wie beliebt die Veranstaltung sei.

Eben weil die Nachfrage Jahr für Jahr groß ist, möchte das Veranstaltungs-Team jeden Platz in der Kirche besetzen. Wer nicht kommen kann, wird auch auf Plakaten eindringlich gebeten, die Karten anderen Menschen zu überlassen. Die Veranstalter führen bereits eine Warteliste. Wer ein Ticket zurückgeben möchte, kann dies unter der Telefonnummer 0175/2756503 kundtun. Die Plätze werden dann neu verteilt.

Durch dieses Prinzip möchten die Veranstalter außerdem vermeiden, dass sich am 3. Oktober viele Menschen ohne Ticket vor der Kirche einfinden. Die Idee ist: Wer kein Ticket bekommen hat, kann es über die Warteliste probieren.

Hochkarätige
Musik

Der große Ansturm auf die Veranstaltung ist leicht zu erklären. Jahr für Jahr treten viele beliebte Musikerinnen und Musikern auf. Programmverantwortlicher David Lugert, der auch wieder als Moderator fungieren wird, findet: „Es ist jedes Jahr eine Herausforderung, das Level zu halten.”

Gelungen ist es trotzdem wieder. Lugert nennt den fränkischen Liedermacher Wolfgang Buck als den diesjährigen „Headliner”. Das Ensemble „musica contraste” wird außerdem auftreten. Zu den festen Größen zählen die Ansbacher Hoftrompeter, Carl Friedrich Meyer und David Lugert selbst. Auch der musikalische Nachwuchs kommt nicht zu kurz. Die Harfenistinnen Fides Leimbach aus Ansbach und Emma Prillinger aus Österreich treten auf.

Premiere für die Klangfänger

Erstmals dabei sind die Windsbacher Klangfänger – eine Nachwuchsgruppe des Windsbacher Knabenchores. „Es ist ein Highlight, wieder Kinder dabei zu haben”, sagt Antje Döllinger erfreut. Friedrich Hilterhaus hat zudem eine Überraschungsgästin an Land gezogen, die er am Konzertabend persönlich vorstellen wird.

Antje Döllinger hob neben der Führungsschiene um Pfarrer Oliver Englert, Friedrich Hilterhaus, Roberto Eichinger und David Lugert auch den „harten Kern” der aktiven Ehrenamtlichen hervor. Bei der Organisation eingebunden sind auch Helmut Kappe, Volker Dorn, Elisabeth Heinlein-Glaser, Margot Huber, Roland Hauenstein, Markus Jakobsche, Ellen May, Wolfgang Neumann und Stefan Salinger.

Friedrich Hilterhaus lobte den Einsatz des Roten Kreuzes und des Sicherheitsdienstes am Konzertabend. Ein ausdrücklicher Dank für die Unterstützung ging auch an Oberbürgermeister Thomas Deffner sowie an Landrat Dr. Jürgen Ludwig.

Das Konzert in der Kirche St. Gumbertus beginnt um 17 Uhr, Einlass ist ab 16.15 Uhr. Eine Spende ist sowohl nach dem Konzert als auch per Überweisung an die Hilterhaus-Stiftung möglich.


Antonia Müller
Antonia Müller
Redakteurin in der Lokalredaktion Ansbach
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