In Stadt und Landkreis Ansbach wird im Februar wieder kräftig Fasching gefeiert – mit Umzügen, Musik und jeder Menge Kostümen. Einige Orte zählen traditionell zu den Faschings-Hotspots der Region, während andere noch an ihren Planungen arbeiten. Das ist bisher zu den Umzügen 2026 bekannt.
Der große Faschingsumzug in Mitteleschenbach ist bei den „Mönchswaldfüchsen“ traditionell einer der Höhepunkte der Session. Entlang der Strecke treffen sich ortsansässige Vereine, auswärtige Karnevalisten und jugendliche Faschingsgruppen – das sorgt für viel Bewegung, Musik und eine ausgelassene Stimmung im Ort. In den letzten Jahren dabei sind immer wieder auch Gruppen aus der Region, unter anderem etwa aus Sausenhofen, Biederbach, Absberg, Windsbach und Veitsaurach.
In Ornbau, der kleinsten Stadt Mittelfrankens, verläuft der Faschingsumzug durch die Altstadt – und macht den Ort für ein paar Stunden zur großen Bühne für Kostüme und Kreativität. Entlang der Strecke sind meist viele Zuschauerinnen und Zuschauer unterwegs, während Wagen und Gruppen mit witzigen Ideen und Verkleidungen für Faschingsstimmung sorgen. Im Anschluss verlagert sich das närrische Treiben häufig nach drinnen: Dann wird in der Stadthalle weitergefeiert.
In Schopfloch steht mit dem Drudenzug der Faschingsgesellschaft Medine eine ganz besondere Tradition im Mittelpunkt. Am Faschingsdienstag ziehen dabei Figuren wie der Strohbär, die Druden und Drudenpeitscher durch den Ort – ein Brauch, der als alte, heidnische Tradition gilt und symbolisch den Winter vertreiben soll. Gerade diese Mischung aus Fasching und Ritual macht den Drudenzug für viele zum festen Höhepunkt im Jahreskalender.
In Herrieden wird der Fasching traditionell am Dienstag besonders ausgiebig gefeiert. Im vergangenen Jahr meldeten die Organisatoren einen Rekord: In 24 Gruppen zogen über 800 Maskierte durch die Straßen der Altstadt – deutlich mehr als in früheren Jahren. Unter dem Motto „Herrieder Allerlei“ setzte sich der Gaudiwurm um 13.33 Uhr in Bewegung. Oft wird danach weitergefeiert, wenn der Zug sein Ziel erreicht hat und die Faschingsparty rund um das Stadtschloss startet.
In Heilsbronn organisiert der Verein Phantasie Heilsbronn den Faschingsumzug – 2026 soll er zum vierten Mal stattfinden. Auch wenn es in der Stadt aktuell viele Baustellen gibt, soll der Gaudiwurm dennoch rollen: mit bunten Kostümen, Familien und einem Rahmenprogramm rund um den Umzug, wie es sich in den vergangenen Jahren etabliert hat.
In Wassertrüdingen gehört der Faschingsdienstag den jungen Narren: Beim Kinderfasching mit Faschingsumzug sind vor allem Kinder und Familien eingeladen. Der Umzug zieht durch die Stadt, angeführt vom Prinzenpaar und begleitet von der Europa-Show-Tanzgarde – Ziel ist das Rathaus, wo ein buntes Programm und auch Süßes für die kleinen Narren warten. Im Anschluss geht es in der Hesselberghalle weiter: Dort sind unter anderem Auftritte der Tanzgarde geplant, außerdem Kinderschminken, Spiele und weitere Unterhaltung.
In Wört bei Dinkelsbühl schlängelt sich am Faschingssonntag der Gaudiwurm durch die Gassen. Veranstalter sind die Wörter Rotachnarren gemeinsam mit der Gemeinde Wört – die Rotachnarren sind zugleich Dachverband der Wörter Faschingsgruppen und bündeln damit viele der lokalen Akteure unter einem Dach.
2026 steht außerdem ein Jubiläum an: Der Faschingsumzug findet zum 80. Mal statt. Neben dem Umzug als Höhepunkt der närrischen Zeit verweisen die Rotachnarren auch auf weitere Faschingsveranstaltungen im Ort.
Auch im Nachbarkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim geht es zu Fasching traditionell hoch her. Schwerpunkte sind Emskirchen, Markt Bibart und Markt Erlbach. Eine Übersicht über die dort geplanten Gaudiwürmer finden Sie hier: