Trinkwasser nicht mehr uneingeschränkt verwendbar? Wem im Landkreis Ansbach derzeit eine solche Information unterkommt, sollte sich keine Sorgen machen: Die Reckenberg-Gruppe warnte am Mittwoch vor einer solchen kursierenden Meldung – die sei aber falsch, betont der Zweckverband.
Im Internet zirkuliere eine Meldung: „Abkochanordnung des Trinkwassers der Reckenberg-Gruppe”. Diese ist falsch, stellt das Unternehmen klar. Und weiter: „Das Trinkwasser entspricht den strengen gesetzlichen Vorgaben, muss nicht abgekocht werden und kann bedenkenlos verwendet werden.”
Die Reckenberg-Gruppe ist ein großer Wasserversorger in Westmittelfranken. Das Verbandsgebiet deckt größere Teile des Landkreises Ansbach ab und ist auch in den Kreisen Roth und Weißenburg-Gunzenhausen aktiv.
Wegen der derzeitigen Trockenheit steht die Wasserversorgung in einigen Regionen Bayerns vor Herausforderungen. So gab zuletzt München eine Allgemeinverfügung heraus, die den Wasserverbrauch in der Bevölkerung verringern sollte. In Westmittelfranken ist die Situation derweil noch nicht kritisch. Mit Sorge blicken Experten hier aber auf mögliche mittel- bis langfristige Folgen.