Der Herbst ist da - und mit ihm viele fiese kleine Keime, die bei trockener Luft besonders gut in die Schleimhäute eindringen können. Besonders kritisch wird es dort, wo viele Kolleginnen und Kollegen dieselben Flächen und Geräte benutzen. Doch Mitarbeitende und Arbeitgeber können etwas tun, um die Keimbelastung zu senken. Das schreibt die Bundesagentur für Arbeit in ihrem Magazin „Faktor A“. So geht's.
Keime lieben Schreibtische. Auf einem Schreibtisch können sich bis zu 400-mal mehr Keime als auf einem Toilettensitz befinden, informiert die Bundesagentur für Arbeit. Regelmäßige Reinigung hilft, die Belastung zu reduzieren. Dabei reicht es nicht, mit Wasser drüberzuwischen; der Tisch sollte auch desinfiziert werden. Wenn möglich, sollte man auch darauf verzichten, am Schreibtisch zu essen. Denn Krümel, Essensspritzer und kleine Reste landen auf dem Tisch, der Tastatur und der Maus.
Durch Tausende Tastaturanschläge am Tag besteht ständiger Hautkontakt - kein Wunder, dass sich Schmutz, Schweiß, Fettrückstände und Staub auf ihnen sammeln. Ähnlich sieht es mit der Maus aus. Deshalb sollte man gerade beim Desk-Sharing besonders auf die Reinigung von Tastatur und Maus achten.
Und das geht so: Die Tastatur - ausgesteckt beziehungsweise mit entfernten Akkus - umdrehen und vorsichtig ausschütteln. Die Zwischenräume mit leichter Druckluft oder einem Pinsel reinigen und anschließend die Oberfläche mit einem leicht angefeuchteten Mikrofasertuch abwischen und bei Bedarf desinfizieren. Gut trocknen lassen.
Achtung: Auf die Wahl eines für Touchscreens und Bedienflächen geeigneten Desinfektionsmittels achten. Gängige Desinfektionsmittel sind oft nicht geeignet.
Smartphones werden ständig berührt und an Mund und Ohr gehalten, aber selten saubergemacht. Das sollten Sie ändern. Die Bundesagentur für Arbeit empfiehlt die Reinigung mit Hygienetüchern, die für Touchscreens geeignet sind, oder mit einem trockenen Mikrofasertuch. Vergessen Sie dabei nicht die Hülle!
Viele Werkzeuge werden gemeinsam genutzt. Auch sie sind also ideale Virenüberträger. Deshalb sollten alle Werkzeuge und Maschinen, die von vielen Händen berührt werden, regelmäßig gereinigt werden. Am besten geschieht das jedes Mal nach der Arbeit, sodass eine mögliche Übertragungskette unterbrochen wird.
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