Mit einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung in der Friedenskirche in Ansbach ist die Wanderausstellung „Verkehrsschilder der Gerechtigkeit“ nach einer Reise durch den Landkreis Ansbach zu Ende gegangen. Das Gesundheitsamt am Landratsamt Ansbach hatte das Kunstprojekt von Oktober 2025 bis Juli 2026 in Kommunen und Schulen gebracht.
Die Ausstellung des Künstlers Johannes Volkmann sorgte im Schuljahr 2025/26 für die Sensibilisierung für Gerechtigkeit, Respekt und gesellschaftlichen Zusammenhalt, schreibt das Landratsamt Ansbach in einer Pressemitteilung. Sie machte unter anderem Station in Herrieden, Neuendettelsau, Heilsbronn, Windsbach, Dietenhofen, Rothenburg, Dinkelsbühl, Feuchtwangen, Wassertrüdingen, Burgoberbach, Mitteleschenbach und Triesdorf – zuvor war das Projekt in der Stadt Ansbach zu sehen. In drei Ideenwerkstätten entwickelten rund 280 Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Volkmann eigene Gedanken und kreative Beiträge.
Die Resonanz im gesamten Landkreis habe gezeigt, dass Werte wie Respekt, Fairness und Solidarität die Menschen bewegen, so das Landratsamt Ansbach – beeindruckend sei das Engagement der Kinder und Jugendlichen gewesen. Ziel war es, mit der leicht verständlichen Bildsprache der „Verkehrsschilder der Gerechtigkeit“ Menschen aller Altersgruppen zum Nachdenken und zum Dialog über Werte wie Fairness, Solidarität und Demokratie anzuregen. Gleichzeitig verdeutliche das Projekt den engen Zusammenhang zwischen Gerechtigkeit, gesellschaftlicher Teilhabe und Gesundheit.
Zum Abschluss präsentierte Johannes Volkmann außerdem das „Europäische Tischtuch“. Das fortlaufende Kunstprojekt reist seit vielen Jahren durch zahlreiche europäische Länder. Menschen unterschiedlicher Herkunft hinterlassen darauf ihre Gedanken, Wünsche und Botschaften für ein friedliches und gerechtes Zusammenleben. So entsteht ein wachsendes Symbol für Begegnung, Dialog und ein gemeinsames Europa.
Die „Verkehrsschilder der Gerechtigkeit“ waren zunächst im Rahmen des Gedenkjahres „80 Jahre danach“ in der Stadt Ansbach zu sehen und kehrten nach ihrer Tour durch den Landkreis nun an ihren Ausgangspunkt zurück. „Das Projekt hat eindrucksvoll gezeigt, wie Kunst Menschen verbindet und wichtige gesellschaftliche Themen sichtbar machen kann”, lautet das Fazit der Pressemitteilung. Finanziell unterstützt wurde das Projekt von der Sparkassenstiftung und dem Verein „Wir gegen Jugendkriminalität“.