Der VW ID.Polo lässt die Muskeln spielen. Noch bevor der Kleinwagen als bislang günstigstes E-Modell der Niedersachsen in den Handel kommt, zeigt der Hersteller jetzt beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring auch eine GTI-Version. Die soll zum Jahreswechsel in den Handel kommen, hat VW angekündigt. Der Vorverkauf soll im Herbst mit Preisen knapp unter 39.000 Euro starten.
Für fast 15.000 Euro Aufschlag zur Einstiegsversion gibt’s nicht nur ein mächtig nachgeschärftes Design mit Schwellern und Spoilern für die Karosse sowie Sportsitzen und neuem Dekor für die Kabine. VW schraubt auch einen stärkeren Motor an die Vorderachse: Dieser leistet statt 85 kW/116 PS dann 166 kW/226 PS und entwickelt bis zu 290 Nm. Das reicht, um den Kleinwagen in 6,8 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 zu beschleunigen.
Um den Fahrspaß weiter zu steigern, verweist VW auf eine sportlichere Abstimmung des Fahrwerks und baut serienmäßig eine elektronisch geregelte Vorderachs-Quersperre ein. Für Bleifüße allerdings könnte der GTI zu einer Enttäuschung werden: Schon bei 175 km/h ist Schluss.
Die Energie für den Sport liefert ein Akku von 52 kWh, mit dem nicht nur Sprints möglich sind. Eine Normreichweite von 424 Kilometern soll den ID.Polo GTI auch zum Langstrecken-Sportler machen. Kein Wunder, dass VW die Premiere auf Deutschlands längster Rennstrecke feiert.
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