Mit der Ausstellung „Bilder einer Stadt“ wird im Gewölbe des Alten Schlosses schon jetzt auf das Heimatfest eingestimmt. Es wartet vom 25. bis 27. Juli mit kulturellen, kulinarischen und musikalischen Höhepunkten auf.
Carola Kabelitz, Vorsitzende des Neustädter Geschichts- und Heimatvereins, begrüßte Gäste aus Politik, Ehrenamt und Sponsoren zur Vernissage und lud dazu ein, „die Schönheit der Stadt Neustadt im Wandel der Zeit“ zu erleben. Die Ausstellung gehört zum Begleitprogramm des Heimatfestes und zeigt groß- und kleinformatige Gemälde, Schnitte, Schnitzereien, Fotografien und Postkarten aus dem Bilderdepot des Museums. Die Werke umfassen einen Zeitraum vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart.
Unter den Künstlern finden sich Namen wie Paul Reutter, Wilhelm Funk, Valentin Distel, Friedrich Aupperle oder auch Willy Held, fügte Museumsleiter Jochen Ringer an. „Alte und neue Ansichten führen zu den schönsten Ecken Neustadts: vom Marktplatz mit dem imposanten Rathaus durch Straßen und Gassen zur evangelischen Stadtkirche, zu den Schlössern der fränkischen Markgrafen, alten Wirtshäusern, Läden und Werkstätten, vorbei an Mauern, Türmen und Toren“, erklärte Ringer.
Die Malereien und Fotografien geben Zeugnis von der Stadtentwicklung. Sie seien wie ein visueller Spaziergang durch die Stadt, sagte Hausherr und Bürgermeister Klaus Meier. „Die Bilder erzählen von Wandel und Bewahrung“, unterstrich der stellvertretende Landrat Hans Herold, der an die Stadtentwicklung von der Gebietsreform bis zur Behördenverlagerung erinnerte, die Neustadt zum Beispiel das BayernLab und das Landesluftbildzentrum einbrachte.
Dass auch das Karpfenmuseum zu den Leuchtturmprojekten der Stadt gehört, darüber waren sich alle Redner einig. Ohne europäische Leadermittel wäre es nicht möglich gewesen. Klaus Meier nutzte in seiner Funktion als Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Aischgrund deshalb auch zusammen mit Stellvertreter Hans Herold den Rahmen der Ausstellung, um Carola Kabelitz als scheidendes Vorstandsmitglied der LAG Aischgrund für ihr außerordentliches Engagement zu würdigen. Lob ging aber auch an die anderen Ehrenamtlichen: „Der Geschichts- und Heimatverein ist eine tragende Säule unseres gesellschaftlichen Lebens.“
Die Ausstellung wird bis zum 7. Dezember zu den Museumsöffnungszeiten im Gewölbe zu sehen sein. Am Heimatfestwochenende 26. und 27. Juli hat das Museum Sonderöffnungszeiten von 10 bis 17 Uhr.