Bei Lichtenau fiel einer Streife auf, dass die 17-jährige Mutter ihr Kind ohne jede Sicherung auf dem Schoß festhielt. Die Fahrt wurde länger unterbrochen.
Am Sonntagabend gegen 23.20 Uhr kontrollierte eine Streife der Verkehrspolizei Ansbach auf der A6 bei Lichtenau einen Pkw. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass auf dem Rücksitz ein Kleinkind ohne jegliche Sicherung auf dem Schoß der 17-jährigen Mutter transportiert wurde.
Damit wäre das einjährige Kind schon im Fall eines scharfen Bremsmanövers durch den Wagen geschleudert worden. Die Polizei lässt wegen der Lebensgefahr für die Kinder solche Fahrten nicht zu. Die Wageninsassen waren auf der Durchreise in Richtung Nürnberg.
Wegen der späten Uhrzeit wollten die Polizisten ihnen jedoch nicht zumuten, die Nacht auf einem Parkplatz zu verbringen.. Sie eskortierten den Wagen mit mäßiger Geschwindigkeit zum Autohof Ansbach, wo die Versorgung des Kindes sichergestellt.
Der 27-jährige Fahrer musste eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Die Weiterfahrt wurde ihm nur unter der Voraussetzung gestattet, dass er einen Kindersitz erwirbt oder anderweitig organisiert.