Während Wintersturm „Ellie” vor allem in Hamburg und Niedersachsen wütet, sind die Menschen in Ansbach mit einem blauen Auge davongekommen. Polizei und Betriebsamt ziehen eine positive Bilanz zur Nacht von Donnerstag auf Freitag.
Regen, Blitzeis, Schneeverwehungen: Was die Wetterexperten in den vergangenen Tagen für die Nacht von Donnerstag auf Freitag vorhergesagt hatten, ließ Schlimmes erahnen. Doch in Ansbach und Umgebung ist das befürchtete Wetterchaos ausgeblieben. „Es war eine normale Winternacht”, heißt es beispielsweise von der Polizei und der Integrierten Leiststelle.
Die Beamten der Ansbacher Polizei registrierten nur einen Unfall aufgrund der winterlichen Straßenverhältnisse in Arberg.
Für die Stadt Ansbach hat die Polizei derweil keinen Unfall registriert, der mit Wetter zusammenhängt. Das gilt auch für die Inspektion in Heilsbronn, die eine ruhige Nacht erlebte, was Glätteunfälle betrifft.
Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ansbacher Betriebsamtes war es ein eigentlich normaler Winterdienst, wie er schon in den Tagen zuvor stattgefunden hatte, wie Anne Ziegler vom Geschäftsbereich Oberbürgermeister mitteilt. Zwei kleinere Unterschiede gab es allerdings doch.
Einerseits wurde nach den Worten der Stadtsprecherin eine Rufbereitschaft eingerichtet, um im Fall der Fälle schnell zusätzliches Personal zur Verfügung zu haben. Diese Bereitschaft wurde auch für den Freitag eingerichtet, da für die Abenstunden Regen angekündigt war. Andererseits starteten die Frauen und Männer des Betriebsamtes eine Stunde früher als normal mit dem Dienst – um 2 statt um 3 Uhr.
Am Freitagvormittag mussten dann noch einige Nebenstraßen nachgeräumt werden. Das ist durchaus nicht ungewöhnlich. Die Straßen in Ansbach sind in einer Prioritätenliste gesammelt. Diese Liste wird Straße um Straße abgearbeitet. Gemäß den Angaben von Anne Ziegler waren neun Lkw, neun Kleintraktoren sowie rund 50 Mitarbeitende des Betriebsamtes im Einsatz, um die Straßen von Schnee und Eis zu befreien.