Ob es die lauschig warme Sommernacht war, der vergleichsweise klare Himmel, oder doch die Erleichterung darüber, dass sich ein schlimmes Gerücht nicht bestätigt hatte: Was auch immer verantwortlich war – fast durch die Bank wurde das traditionelle Mittwochsfeuerwerk der Neustädter Kirchweih diesmal besonders gelobt.
Der Reihe nach: Wie gewohnt kurz nach Einbruch der Dunkelheit wurde der Himmel über den Aischwiesen vom in allen Regenbogenfarben strahlenden Kerwa-Feuerwerk erleuchtet. Im Vorfeld war spekuliert worden, dass die explosive Lichterschau aufgrund der vorherrschenden Wärme und der damit verbundenen Trockenheit womöglich abgesagt werden müsse, doch auch am Tag danach wusste Bürgermeister Klaus Meier noch nicht, woher diese Behauptung stammte – von der Stadtverwaltung sicher nicht. „Auf den Aischwiesen ist sattes grünes Gras und da ist kein dürrer Wald daneben, um den man Angst haben müsste“, so Meier zur Redaktion.
Verantwortlich für das Feuerwerk war der vielgelobte Langenfelder Profi Frank Plomer und weil er gerade dabei war, räumte Meier auch gleich noch mit einem anderen Gerücht auf. Statt eines kolportierten fünfstelligen Betrags koste das Feuerwerk die Stadt laut Rechnung exakt 4480 Euro.