Der Tanker, so hört man heraus, ist das beste Stück im kleinen Fuhrpark der Bruckberger Feuerwehr. Unzählige Male hat er sich in der Praxis bewährt. Doch weil das Fahrzeug in die Jahre gekommen ist, muss eher früher als später Ersatz her.
Schon seit einiger Zeit halten die Verantwortlichen der Feuerwehr Ausschau nach einem passenden Nachfolger für das Tanklöschfahrzeug TLF 16/25. Etwas günstiger kommt die Anschaffung, wenn man das neue Fahrzeug mittels Sammelbestellung über den Bayerischen Feuerwehrverband beschafft, wie die Kommandanten Maximilian Tobias und Dominic Brosel in der Gemeinderatssitzung erläuterten.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Erstens werden höhere Fördergelder gewährt, zweitens fallen keine Ausschreibungskosten an, weil der Verband den Papierkram zentral übernimmt. Der Tanker wird heuer bereits 45 Jahre alt und hat sein prophezeites Lebensalter von 25 bis 30 Jahren damit weit überschritten. Als Ersatz soll ein Löschgruppenfahrzeug (LF 10) dienen.
Maximilian Tobias erklärte mit Blick auf die geplante Anschaffung: „Das Fahrzeug wird ausgerüstet – man hat sehr, sehr wenig individuelle Beladung.“ Dies bedeute aber keinen Nachteil, weil die Standardausstattung ausreiche. Trotzdem halten es die Kommandanten für notwendig, das LF 10 zusätzlich mit einer Schiebeleiter und Löschrucksäcken, die zum Beispiel bei Waldbränden eingesetzt werden, zu bestücken.
Den Tanker in den Ruhestand zu schicken, fällt den Wehrleuten denkbar schwer. Dominic Brosel: „So ein Fahrzeug kriegen wir nicht mehr.” Allenfalls größere Wehren würden vielleicht noch damit ausgestattet.
Ohne Gegenstimme sprachen sich die Ratsmitglieder für die Sammelbestellung aus. Daneben beschlossen sie einstimmig, für die Atemschutzgeräteträger und Maschinisten zehn weitere Garnituren der neuen Schutzkleidung anzuschaffen. Dafür fallen Kosten von rund 15.000 Euro an.