Ein grenzübergreifender Radweg nach Schnelldorf | FLZ.de

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Veröffentlicht am 27.05.2025 20:42

Ein grenzübergreifender Radweg nach Schnelldorf

Eine Radwegverbindung von Satteldorf bis Schnelldorf befürwortet der Gemeinderat grundsätzlich. Unser Bild ist in der Nähe von Ellrichshausen entstanden. Es zeigt, wo die Strecke verlaufen könnte. (Foto: Friedrich Strohmeier)
Eine Radwegverbindung von Satteldorf bis Schnelldorf befürwortet der Gemeinderat grundsätzlich. Unser Bild ist in der Nähe von Ellrichshausen entstanden. Es zeigt, wo die Strecke verlaufen könnte. (Foto: Friedrich Strohmeier)
Eine Radwegverbindung von Satteldorf bis Schnelldorf befürwortet der Gemeinderat grundsätzlich. Unser Bild ist in der Nähe von Ellrichshausen entstanden. Es zeigt, wo die Strecke verlaufen könnte. (Foto: Friedrich Strohmeier)

Ein Radweg von Satteldorf nach Ellrichshausen in Baden-Württemberg könnte über die Landesgrenze hinweg bis nach Schnelldorf verlängert werden. Bei einer gemeinsamen Sitzung in Satteldorf haben die zuständigen Bürgermeister mit Vertretern der Landratsämter in Schwäbisch Hall und Ansbach eine solche Anbindung grundsätzlich befürwortet.

Einig seien sich die Beteiligten seinerzeit vor allem mit Blick auf die Bedeutung des Radweg-Ausbaus gewesen, informierte Bürgermeister Tobias Strauß jetzt in Schnelldorfs Gemeinderatssitzung. Aufgrund von unterschiedlichen Auflagen und Förderrichtlinien sei die Planung allerdings eine Herausforderung. So würde der Radwegebau in Bayern zwar mit 75 Prozent bezuschusst, die Finanzierung der Planung müsse die Gemeinde aber selbst übernehmen.

Kosten für Radweg zwischen Kommunen verteilt

In der Besprechung hätten sich die Teilnehmenden nun darauf verständigt, dass Satteldorf die Federführung bei dem Vorhaben übernehmen solle. Derweil werde die Aufteilung der Kosten zwischen beiden Kommunen dann vereinbart, wenn Ingenieure ihre Angebote für den Radweg vorgelegt haben. Ebenso könne auch erst zu diesem Zeitpunkt verbindlich entschieden werden, ob das Vorhaben tatsächlich umgesetzt werden solle.

Folglich musste Schnelldorfs Rat in seiner Sitzung jetzt nur zum Ausdruck bringen, ob es die Verlängerung des Radwegs grundsätzlich befürwortet. Schließlich stimmte das Gremium einmütig dafür und beauftragte die Verwaltung zugleich, die weiteren Schritte vorzubereiten.

Zuvor hatte Ratsmitglied Michael Ulrich (UB) betont, der Radweg sei auch angesichts der engen Beziehungen zur württembergischen Nachbargemeinde „sehr gut“ zu rechtfertigen. Die schmale Straße sei bei Gegenverkehr für Radfahrer etwas gefährlich. Ebenso bezeichnete Bürgermeister Strauß den Bau als sinnvoll, stellte das langfristige Vorhaben aber unter einen Finanzierungsvorbehalt.

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Zudem erinnerte Strauß mehrfach daran, dass der bereits beschlossene Bau eines Radwegs von Schnelldorf nach Gailroth und Michelbach ebenfalls noch zu realisieren sei. Wegen des Ausbaus der Staatsstraße habe es da Verzögerungen gegeben.


Von Friedrich Strohmeier
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