Auch wenn man die Wetter-App im Blick hatte: Manchmal ziehen Gewitter schneller auf als erwartet. „Vor allem die ortsgenaue Vorhersage sommerlicher Wärmegewitter ist extrem schwierig“, heißt es vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Denn solche Gewitter entstünden oft innerhalb weniger Minuten.
Der DWD erklärt, wie man die Entfernung eines Gewitters abschätzen kann. Zählt man die Sekunden zwischen einem Blitz und dem zugehörigen Donner und teilt die Zahl durch drei, wisse man ungefähr, wie viele Kilometer das Gewitter entfernt ist.
Allein die Wahrnehmung von Donner bedeutet, dass das Gewitter weniger als zehn Kilometer entfernt ist – dann sollte man umgehend Schutz suchen. Sind es zehn Sekunden oder weniger zwischen Blitz und Donner, besteht laut Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE) akute Lebensgefahr. Jetzt gilt es, sich dringend in Sicherheit zu bringen, am besten in einem festen Gebäude oder im Auto. Sich bei Gewitter draußen aufzuhalten, ist lebensgefährlich. Ein Blitzschlag kann tödlich sein.
Was aber, wenn man auf einer Fahrradtour, einer Wanderung oder bei einem Badeausflug vom Gewitter überrascht wird und weit und breit kein sicherer Unterstand zu sehen ist?
Dann gelten folgende Verhaltensregeln:
Wurde eine halbe Stunde lang kein Donner mehr wahrgenommen, gilt das Gewitter laut VDE als vorüber.
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