Direktvermarkter treffen sich: Austausch der Dorfläden im Landkreis Ansbach | FLZ.de

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Veröffentlicht am 27.12.2024 15:00

Direktvermarkter treffen sich: Austausch der Dorfläden im Landkreis Ansbach

Beim ersten Austausch der Dorfläden im Landkreis Ansbach kamen zusammen (von links): Anna und Johannes Pfanz (Dorfladen Weiltingen), Karin Allred (Dombühl), Paul Bornowski (Langfurth), Landrat Dr. Jürgen Ludwig, Andrea Denzinger (Regionalmanagerin Landkreis Ansbach), Adam Kreysa und Bürgermeisterin Ursula Weiß (Bruckberg). (Foto: Landratsamt Ansbach/Josephine Georgi)
Beim ersten Austausch der Dorfläden im Landkreis Ansbach kamen zusammen (von links): Anna und Johannes Pfanz (Dorfladen Weiltingen), Karin Allred (Dombühl), Paul Bornowski (Langfurth), Landrat Dr. Jürgen Ludwig, Andrea Denzinger (Regionalmanagerin Landkreis Ansbach), Adam Kreysa und Bürgermeisterin Ursula Weiß (Bruckberg). (Foto: Landratsamt Ansbach/Josephine Georgi)
Beim ersten Austausch der Dorfläden im Landkreis Ansbach kamen zusammen (von links): Anna und Johannes Pfanz (Dorfladen Weiltingen), Karin Allred (Dombühl), Paul Bornowski (Langfurth), Landrat Dr. Jürgen Ludwig, Andrea Denzinger (Regionalmanagerin Landkreis Ansbach), Adam Kreysa und Bürgermeisterin Ursula Weiß (Bruckberg). (Foto: Landratsamt Ansbach/Josephine Georgi)

Ob Café, Mittagstisch, Lottoannahme oder Postservice: Die sechs Dorfläden im Landkreis Ansbach bieten der Bevölkerung mehr als nur Lebensmittel. Zum Austausch und der Vernetzung untereinander hat Andrea Denzinger, Regionalmanagerin des Landkreises Ansbach, in das Landratsamt eingeladen.

Tante Enso in Bruckberg, der Dorfladen mit Gleis D – Café in Dombühl, der Dorfladen in Langfurth, die „Alte Steige“ in Neusitz, Tante-M in Weiltingen und der Dorfladen mit Café in Wettringen – sie haben verschiedene Konzepte, Öffnungszeiten und personelle Situationen, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes. Aber es verbindet sie das Ziel, die Menschen in der näheren Umgebung mit Lebensmitteln zu versorgen.

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„Mein Ziel ist es, dass sich die Dorfläden vernetzen, voneinander lernen, Abläufe und Konzepte besprechen und damit Synergien nutzen“, sagt Andrea Denzinger. Das Treffen sei Teil ihrer Arbeit zum Thema „Heimat innovativ und nah versorgt“. Dies umfasst auch „die Direktvermarktung eigens produzierter Produkte, das Lebensmittelhandwerk wie Bäcker und Metzger sowie 24/7-Automaten“, erläutert Denzinger.

Viele Vorteile: Die Nahversorger sind Treffpunkte

Bei dem Treffen sei deutlich geworden, dass ein Dorfladen viele Vorteile mit sich bringe. So wendet er sich an die gesamte Bevölkerung und nicht nur bestimmte Zielgruppen. Er biete strukturierten Einkauf ohne Warenflut und halte dennoch Waren für den gesamten Grundeinkauf vor, so die Pressemitteilung. Zudem werde die örtliche Gemeinschaft gefördert und persönliche Wegezeiten und -kosten gespart.

„Im Dorfladen einkaufen bedeutet Heimat einkaufen, denn sie sind Nahversorger, Treffpunkte und stärken das Leben in unseren Gemeinden. Ihr Erhalt hängt davon ab, dass alle – Bürger, Kommunalverantwortliche und Vereine – bewusst dort einkaufen“, wird Landrat Dr. Jürgen Ludwig zitiert.

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Zudem wurde auch über die Struktur der Läden gesprochen, das Sortiment und die Öffentlichkeitsarbeit unter die Lupe genommen und Positives wie auch die Herausforderungen diskutiert. Der Termin soll der Auftakt von weiteren Treffen sein.

Das Nahversorger-Netzwerk tagt erstmals am 4. Februar

Am 4. Februar 2025 sind alle Nahversorger wie Direktvermarkter, Metzger, Bäcker, Brauereien, Dorfläden, Automaten-Betreiber, Gastronomen und Gemeinschaftsverpfleger zum ersten Nahversorger-Netzwerk eingeladen, informiert das Landratsamt.

Interessierte können sich über die Stichwortsuche Nahversorger im Internet unter www.landkreis-ansbach.de anmelden.


Luca Paul
Luca Paul
Redakteurin in der Lokalredaktion Ansbach
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