Dinkelsbühl und Schäßburg: 20 Jahre Partnerschaftsglück | FLZ.de

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Veröffentlicht am 24.04.2025 19:30

Dinkelsbühl und Schäßburg: 20 Jahre Partnerschaftsglück

Die malerische Altstadt der Dinkelsbühler Parnterkommune Schäßburg in Siebenbürgen: In diesem Jahr führen zwei Reisen nach Rumänien, um die 20-jährige Freundschaft zu bekräftigen. (Foto: Stadt Dinkelsbühl)
Die malerische Altstadt der Dinkelsbühler Parnterkommune Schäßburg in Siebenbürgen: In diesem Jahr führen zwei Reisen nach Rumänien, um die 20-jährige Freundschaft zu bekräftigen. (Foto: Stadt Dinkelsbühl)
Die malerische Altstadt der Dinkelsbühler Parnterkommune Schäßburg in Siebenbürgen: In diesem Jahr führen zwei Reisen nach Rumänien, um die 20-jährige Freundschaft zu bekräftigen. (Foto: Stadt Dinkelsbühl)

In diesem Jahr soll es zwei Reisen nach Schäßburg geben. Grund ist die 20-jährige Partnerschaft mit der siebenbürgischen Stadt. In der Hauptversammlung des Freundeskreises Dinkelsbühl-Schäßburg gab es Informationen zur Planung.

Eine Delegation mit der Dinkelsbühler Stadtspitze und der Vorsitzenden des Freundeskreises soll Ende Mai starten. Diese Reise ist laut Protokoll der Hauptversammlung an die Deutschen Kulturtage in Schäßburg gekoppelt.

Eine längere Bürgerreise ist für Anfang Oktober geplant. In diesem Rahmen soll das 20-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Dinkelsbühl und Schäßburg gefeiert werden. Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer und die neue Vorsitzende des Freundeskreises Dinkelsbühl-Schäßburg, Melitta Thamm, wollen an beiden Reisen teilnehmen.

Zu der Bürgerreise sind die Mitglieder des Freundeskreises aufgerufen, sie stehe aber allen Interessierten offen.

Gegenseitiges Verständis als Ziel

Melitta Thamm, die bisher zweite Vorsitzende des Freundeskreises war und in der Hauptversammlung zur Nachfolgerin von Dr. Jürgen Walchshöfer gewählt wurde, erinnerte in ihrem Bericht an den Sinn von Städtepartnerschaften: Menschen über Landesgrenzen hinweg näher zu bringen und das gegenseitige Verständnis zu fördern. Das Thema sei momentan so aktuell wie schon lange nicht mehr, wird sie in der Mitteilung des Vereins zitiert.

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Die Pflege der Freundschaft mit Schäßburg werde seit Anfang des Jahres anders organisiert, wurden die Mitglieder informiert: Vor Ort in Schäßburg sei nun nicht mehr das dortige Rathaus, sondern das Deutsche Forum beauftragt. Die Neuorganisation erleichtere dem Freundeskreis in Dinkelsbühl die partnerschaftliche Zusammenarbeit erheblich.

Der Freundeskreis Dinkelsbühl-Schäßburg engagiert sich jedes Jahr auf dem Weihnachtsmarkt. Mit dem Ergebnis sind die Verantwortlichen laut Pressemitteilung zufrieden. Vor allem Wein und Salami seien ziemlich schnell ausverkauft gewesen. Der Erlös liege bei 5245 Euro, wie Schatzmeister Georg Habelt informierte. Derzeit sei angedacht, in diesem Jahr am Stand auch rumänischen Käse anzubieten. Der Standort im Kunstgewölbe – zusammen mit den Ständen aus den Dinkelsbühler Partnerstädten Edenkoben und Guérande – wurde laut Thamm von allen Beteiligten gelobt und als „nahezu perfekt“ bezeichnet.

Führungswechsel nach 20 Jahren

Thamm dankte vor ihrer Wahl dem bisherigen Vorsitzenden Altbürgermeister Prof. Dr. Jürgen Walchshöfer, der seit der Gründung des Freundeskreises am 17. März 2005 bis jetzt – also 20 Jahre – das Amt innehatte. Auch Manfred Kiesel schied aus dem Vorstand aus. Er war unter anderem zwischen 2005 und 2017 der Geschäftsführer. Ihm oblag jetzt die Wahlleitung.

Melitta Thamm wurde einstimmig zur neuen Vorsitzenden gewählt. Das gleiche Votum erhielt Uland Spahlinger, welcher der neue zweite Vorsitzende ist. Schatzmeister bleibt Georg Habelt, Geschäftsführer Thomas Staufinger.

Auch der OB ist im Vorstand

Neue Beisitzer sind Georg Schuster, Ulrike Fees und Christian Schüller. Gerhard Beck wurde in dieser Funktion bestätigt. Komplettiert wird die Vorstandschaft durch Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer, Horst Wellmann, dem Vorsitzenden der Kreisgruppe Dinkelsbühl-Feuchtwangen der Siebenbürger Sachsen, und Alfred Theil für die Heimatortsgemeinschaft Schäßburg. Als Kassenprüfer wurden außerdem bestellt: Gerhard Beck und Armin Killinger.

Im Ausblick hieß es, dass im Herbst die rumänische Botschafterin oder Konsulin zum Thema „Was passiert in Rumänien“ sprechen solle. Die Einladung sei über die Stadt und den Freundeskreis geplant.

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