Dinkelsbühl: Der Kunsthandwerkermarkt und sein „Notquartier” | FLZ.de

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Veröffentlicht am 19.12.2023 12:23

Dinkelsbühl: Der Kunsthandwerkermarkt und sein „Notquartier”

Wie lange sie den Künstler- und Kunsthandwerkermarkt im Rahmen des Dinkelsbühler Weihnachtsmarkts schon organisiert, weiß Chris Moninger gar nicht genau. 20 Jahre, schätzt sie. Diesmal sind die Stände im kleinen Schrannensaal aufgebaut. (Foto: Jasmin Kiendl)
Wie lange sie den Künstler- und Kunsthandwerkermarkt im Rahmen des Dinkelsbühler Weihnachtsmarkts schon organisiert, weiß Chris Moninger gar nicht genau. 20 Jahre, schätzt sie. Diesmal sind die Stände im kleinen Schrannensaal aufgebaut. (Foto: Jasmin Kiendl)
Wie lange sie den Künstler- und Kunsthandwerkermarkt im Rahmen des Dinkelsbühler Weihnachtsmarkts schon organisiert, weiß Chris Moninger gar nicht genau. 20 Jahre, schätzt sie. Diesmal sind die Stände im kleinen Schrannensaal aufgebaut. (Foto: Jasmin Kiendl)

Nachdem wegen der Bauarbeiten am Haus B des Spital-Komplexes der städtische Konzertsaal auch in diesem Jahr nicht zur Verfügung steht, findet der traditionelle Künstler- und Kunsthandwerkermarkt im Rahmen des Dinkelsbühler Weihnachtsmarkts im kleinen Schrannensaal statt.

Im vergangenen Jahr diente die Wagenhalle des Zeughauses der Kinderzeche als Ausweichquartier. Richtig zufrieden waren sie damit aber nicht, ruft Chris Moninger, die mit ihrem Mann Friedrich den Markt organisiert, in Erinnerung. Der Platz sei begrenzt gewesen, weshalb weniger Ausstellerinnen und Aussteller teilnehmen konnten. Außerdem sei es recht kalt gewesen, da dort kaum geheizt werden konnte.

Hüte und Schmuck aus Glasperlen

Platzprobleme gibt es im kleinen Schrannensaal nicht und es ist mollig warm. Sie seien mit dem Ausweichstandort zufrieden, auch hinsichtlich der Besucherfrequenz, sagt Chris Moninger. Trotzdem hofft sie, dass der Künstler- und Kunsthandwerkermarkt nach Abschluss der Arbeiten im Spitalhof wieder an seinen angestammten Platz im Konzertsaal zurückkehren kann.

Derweil gibt es im kleinen Schrannensaal wieder allerlei zu bestaunen. Ein Hingucker sind kunstvoll gestaltete Seidentücher und Schmuckstücke aus selbst hergestellten Glasperlen. Immer ein Renner in der kalten Jahreszeit sind laut Moninger selbst gestrickte Strümpfe sowie Hüte und Stulpen aus Wolle.

Anklang findet zudem Geklöppeltes und Gehäkeltes. Man könnte meinen, das sei altmodisch, sagt Moninger. Dem sei aber nicht so. Auch junge Menschen greifen zu, wie sie beobachtet hat. Neben Arbeiten aus Holz und Dekorationsartikeln aus Glas gibt es unter anderem Springerle, die mit viel Aufwand angefertigt worden sind.

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Ein Stand vor dem Gebäude als „Lockmittel”

Chris Moninger selbst präsentiert Gemälde und Grußkarten. Letztere seien durchaus gefragt – entweder als Erinnerung an den Besuch in Dinkelsbühl oder um sie anlässlich des Weihnachtsfests zu verschicken. Friedrich Moninger ist mit Keramik und Kunstobjekten vertreten. Er hat seinen Stand vor der Schranne, was nicht schlecht sei, um auf den Markt im Gebäude aufmerksam zu machen.

Der Künstler- und Kunsthandwerkermarkt im kleinen Schrannensaal ist noch bis einschließlich kommenden Freitag, 22. Dezember, täglich von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

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