Diesen Sonntag ist ein Konzert in Feuchtwangen: Was es mit dem Himmel zu tun hat | FLZ.de

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Veröffentlicht am 19.06.2025 20:00

Diesen Sonntag ist ein Konzert in Feuchtwangen: Was es mit dem Himmel zu tun hat

Am Dienstag probten Dekanatskantor Micha Haupt (Cembalo) und die Flötistin Friederike Vollert in der Michaeliskirche. Das Konzert am Sonntag, 22. Juni, findet aber in der Johanniskirche statt. (Foto: Jasmin Kiendl)
Am Dienstag probten Dekanatskantor Micha Haupt (Cembalo) und die Flötistin Friederike Vollert in der Michaeliskirche. Das Konzert am Sonntag, 22. Juni, findet aber in der Johanniskirche statt. (Foto: Jasmin Kiendl)
Am Dienstag probten Dekanatskantor Micha Haupt (Cembalo) und die Flötistin Friederike Vollert in der Michaeliskirche. Das Konzert am Sonntag, 22. Juni, findet aber in der Johanniskirche statt. (Foto: Jasmin Kiendl)

Ursprünglich war das Konzert bereits für Februar geplant. Doch krankheitsbedingt musste es abgesagt werden. Am Sonntag, 22. Juni, ab 19.30 Uhr wird es nachgeholt. Dekanatskantor Micha Haupt und die Flötistin Friederike Vollert spielen in der Johanniskirche Musik aus der Zeit des Barock und der Renaissance.

Zwischen Himmel und Erde – unter diesem Motto steht das Programm, das in zwei Blöcke unterteilt ist. Jeder Teil beginnt mit einem Solostück, anschließend spielen beide zusammen.

Als Ort für das Konzert hatte sich Micha Haupt zunächst für die Michaeliskirche entschieden. Sie hätte für das kammermusikalische Programm den entsprechend intimen Rahmen geboten. Da sich aber bei der Probe herausstellte, dass die Stimmung von Orgel und Blockflöte nicht zusammenpassen, wurde das Konzert in die Johanniskirche verlegt.

Mit Friederike Vollert hat der Kirchenmusiker eine Solistin verpflichtet, die sowohl in der hiesigen Region agiert als auch deutschlandweit konzertiert. Seit 2023 unterrichtet sie im Rahmen eines Lehrauftrags Blockflöte an der Hochschule für Musik Nürnberg. Seit September 2024 leitet sie die Blockflötenklasse der Berufsfachschule für Musik Dinkelsbühl.

Auf namhaften Festivals

Neben der Gestaltung von Soloprogrammen steht Kammermusik im Mittelpunkt ihrer Konzerttätigkeit: Sie ist Gründungsmitglied des Barockorchesters Weimar Baroque, das sich vorrangig auf das Repertoire des 17. und 18. Jahrhunderts konzentriert. Als Teil des Ensemble-Kollektivs opia beschäftigt sie sich intensiv mit der Musik der Renaissance. Zudem musiziert sie auf namhaften Festivals und trat zusammen mit der Staatskapelle Weimar oder den Bochumer Symphonikern auf.

Beim Konzert in der Johanniskirche wird die Musikerin auf unterschiedlichen Flöten spielen. Im Renaissance-Teil stehen Werke selten zu hörender Komponisten auf dem Programm. Im Barock-Teil werden Kompositionen von Nicolaus Bruhns, Georg Friedrich Händel und Johann Sebastian Bach erklingen.

Mit Blick auf das Motto des Konzerts spricht Micha Haupt vom Kontrast zwischen irdischer Gravität und Musik, die quasi zum Himmel fliegt. „Zwischen diesen Bereichen hält sich das Programm, mal auf der einen, mal auf der anderen Seite“, sagt der Dekanatskantor.

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