Die Wählergruppe „Aktive Frauen Markt Dachsbach” stellte zwölf Kandidatinnen auf | FLZ.de

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Veröffentlicht am 10.12.2025 21:31

Die Wählergruppe „Aktive Frauen Markt Dachsbach” stellte zwölf Kandidatinnen auf

Die Kandidatinnen der Wählergruppe „Aktive Frauen Markt Dachsbach” stellt sich hinter Peter Kaltenhäuser (links), der wieder als Bürgermeister kanididiert. (Foto: Karl-Heinz Panzer)
Die Kandidatinnen der Wählergruppe „Aktive Frauen Markt Dachsbach” stellt sich hinter Peter Kaltenhäuser (links), der wieder als Bürgermeister kanididiert. (Foto: Karl-Heinz Panzer)
Die Kandidatinnen der Wählergruppe „Aktive Frauen Markt Dachsbach” stellt sich hinter Peter Kaltenhäuser (links), der wieder als Bürgermeister kanididiert. (Foto: Karl-Heinz Panzer)

Die Wählergruppe „Aktive Frauen Markt Dachsbach“ tritt zu den Kommunalwahlen am 8. März 2026 an. Zwölf Kandidatinnen sind aufgestellt. Auch fürs Bürgermeisteramt präsentierten sie in ihrer Nominierungsversammlung einen Vorschlag.

Eine Wahlliste, auf der ausschließlich Frauen vertreten sind, ist eine absolute Seltenheit in der kommunalpolitischen Landschaft. Ein Novum ist das aber nicht, zumindest nicht im Markt Dachsbach. Schon seit mehr als 25 Jahren versucht die Gruppierung, die Anzahl der Frauen im Gemeinderat möglichst hoch zu halten. 2020 schafften es mit Antje Kleffel und Barbara Stockmann zwei ihrer Bewerberinnen ins Gremium. Letztere amtiert als Dritte Bürgermeisterin. Die vier anderen im Gemeinderat vertretenen Gruppierungen sind nur von Männern vertreten.

„Die Männer sind in den Vereinen und in der Öffentlichkeit stärker vertreten. Dadurch sind sie bekannt und auch beliebt“, vermutet Barbara Stockmann, die Vorsitzende der Aktiven Frauen. Ihre Geschlechtsgenossinnen hätten in der Vergangenheit in den Listen immer Plätze ziemlich weit hinten eingenommen, stellt die Gemeinderätin fest. Dass man Frauen „nur auf der Frauenliste hereinkriegt ist natürlich schade“, findet Stockmann.

Bei der kommenden Wahl stehen die Vorzeichen jedoch anders: Sowohl bei der „Einigkeit und Gerechtigkeit Rauschenberg“ als auch bei der „Jungwählergruppe Dachsbach“ steht jeweils eine Frau an der Spitze der Vorschlagsliste. Was die Spitzenkandidatin der Aktiven Frauen sehr freut, wie sie gegenüber der FLZ offenbarte.

Nichtsdestotrotz gehe ihre Gruppierung wieder mit „zwölf tollen Frauen“ ins Rennen. Die Besetzung sowie die jeweiligen Platzierungen waren vorher intern abgesprochen. Die Liste wurde in einem einzigen Wahlgang „en bloc“ abgesegnet. Darauf seien sämtliche Ortsteile vertreten, unterstrich Stockmann während der Veranstaltung. Mehrmals betonte sie, dass es sich eben nicht, wie mitunter kolportiert werde, um eine Initiative nur aus dem Hauptort Dachsbach handele.

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Erwähnenswert ist, dass neben den Aktiven Frauen in Dachsbach eine weitere Liste antritt, die sich an eine bestimmte Bevölkerungsgruppe richtet: Die Jungwählergruppe Dachsbach eben. Barbara Stockmann führte nach der Nominierung aus, dass man natürlich sämtliche Aspekte des kommunalpolitischen Geschehens abdecken wolle.

Besonderes Augenmerk gelte aber Familien, Kindern und damit zusammenhängend den Spielplätzen sowie der Kunst und der Kultur. Anders als Stockmann tritt ihre Ratskollegin Antje Kleffel für die nächste Amtsperiode nicht mehr an. Eine eigene Bürgermeisterkandidatin stellt die Frauenliste nicht. Aber sie stellt sich hinter Peter Kaltenhäuser, wie ohne Gegenstimme beschlossen wurde. Der Amtsinhaber ist der bislang einzige bekannte Bewerber um das Spitzenamt im Dachsbacher Rathaus.

Die Kandidatinnen und Kandidaten

1. Barbara Stockmann (34, Museumspädagogin)
2. Monika Feuerstake (50, Nachlasspflegerin)
3. Stefanie Treml (39, Projektmanagerin)
4. Dr. Dr. Andrea Thoma-Kreß (43 Molekularmedizinerin)
5. Irene Hahn-Bum (56, Lehrerin)
6. Tanja Lindner (46, Verwaltungsangestellte)
7. Thekla Fochtner-Wagner (60, Pädagogin)
8. Angelika Wohld (65, Hausfrau)
9. Sabine Wieland (48, kaufmännische Angestellte)
10. Heike Schlager (58, kaufmännische Angestellte
11. Monika Brehm (61, Hauswirtschafterin)
12. Regina Scholze (40, Bürokraft)
Das Alter bezieht sich auf den Wahltag


    Von KARL-HEINZ PANZER
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