Die Knabenkapelle Dinkelsbühl sorgt für einen schwungvollen Jahresabschluss | FLZ.de

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Veröffentlicht am 01.12.2025 18:36

Die Knabenkapelle Dinkelsbühl sorgt für einen schwungvollen Jahresabschluss

Das Anfänger-Orchester hatte beim Jahresabschlusskonzert seinen großen Auftritt. Die Leitung hatte Jens Lohmüller. (Foto: Friedrich Zinnecker)
Das Anfänger-Orchester hatte beim Jahresabschlusskonzert seinen großen Auftritt. Die Leitung hatte Jens Lohmüller. (Foto: Friedrich Zinnecker)
Das Anfänger-Orchester hatte beim Jahresabschlusskonzert seinen großen Auftritt. Die Leitung hatte Jens Lohmüller. (Foto: Friedrich Zinnecker)

Beim Jahresabschlusskonzert der Knabenkapelle Dinkelsbühl war die Musik im vollbesetzten großen Schrannensaal nicht nur zu hören, sondern auch zu spüren. Als Moderator durch das Programm führte Dieter Meyer.

Das Anfänger-Orchester mit Dirigent Jens Lohmüller bewies gleich zum Auftakt seine erlernten musikalischen Kenntnisse. Sowohl bei „Chariots of Fire“ von Vangelis als auch bei „Hey Jude“ von John Lennon und „I will follow him“ sprang der Funke auf das Publikum über.

Rasante Bluesharmonik

Danach zeigte das große Blasorchester unter Leitung von Musikdirektor Johannes Krauß mit dem Parademarsch „Preußens Gloria“ und der modernen Ouvertüre „Legacy“ seine Klasse. Bei der rasanten Bluesharmonik „Wild Cat Blues“ sorgte Klarinettist Emil Schreck mit einem Solo für Begeisterung. Die „Ferienfahrt“ erfolgte unter Mithilfe des 60-köpfigen Trommlerkorps und brachte weiteren Schwung in die ohnehin mitreißende Musikveranstaltung, bei der auch ein Stück aus dem Musical „My Fair Lady“ nicht fehlen durfte. Die Trompeten-Hits mit Solist Justus Schäfer verzauberten das Publikum mit „O mein Papa“, „Wunderland bei Nacht“ und dem Welthit „Il silenzio“.

Das Orchester nahm dann nochmals Fahrt auf und spielte ein ABBA-Medley mit „Dancing Queen“, „Mamma Mia“, „Fernando“ und „The Winner Takes it All“. Zum Abschluss erklangen weihnachtliche Weisen wie „Kommet ihr Hirten“, „Vom Himmel hoch“, Kling Glöckchen“ und „Jingle Bells“.

Die lautstark geforderte Zugabe durfte nicht fehlen und kam mit dem bekannten Marsch von Adolf Daeschler „Gruß aus Dinkelsbühl“. Nach den „Standing Ovations“ wurde mit dem schmissigen „Military Escort“ das knapp zweieinhalbstündige Programm beendet.

Als Botschafter der Stadt unterwegs

Eingangs hatte Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer die Gäste aus Politik, Schulen, Firmen und Organisationen sowie die Musiker begrüßt und auf die 28 Einsätze des Blasorchesters im Jahr 2025 hingewiesen, bei denen insgesamt 1628 junge Musiker als Botschafter der Stadt aktiv waren. Aktuell durchlaufen 152 Jungen die Trommel- und Instrumentalausbildung.

Dieter Meyer ergänzte die Rückschau mit den Auftritten in Dinkelsbühl und den Auswärtsgastspielen. Hammer erinnerte auch an den im Stadtrat einstimmig befürworteten Umbau des Probenraums für 80.000 Euro. Er würdigte den Einsatz der Musiker, des Musikdirektors, der Lehrkräfte, der Eltern, des Elternbeirats, des Förderervereins, der Mitarbeiterinnen in der Kleiderkammer und in der Stadtmühle sowie allen Sponsoren.


Von FRIEDRICH ZINNECKER
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