Die Grünen treten in Sachsen bei Ansbach erstmals mit einer eigenen Liste an | FLZ.de

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Veröffentlicht am 02.12.2025 11:13

Die Grünen treten in Sachsen bei Ansbach erstmals mit einer eigenen Liste an

Die Grünen treten 2026 in Sachsen bei Ansbach erstmals mit einer eigenen Liste an. (Foto: Karlheinz Knöbl)
Die Grünen treten 2026 in Sachsen bei Ansbach erstmals mit einer eigenen Liste an. (Foto: Karlheinz Knöbl)
Die Grünen treten 2026 in Sachsen bei Ansbach erstmals mit einer eigenen Liste an. (Foto: Karlheinz Knöbl)

Es ist eine Premiere für Sachsen: Die Grünen haben eine eigene Liste für die Kommunalwahl aufgestellt. In einer Mitteilung lobt die Partei diese als „jung und vielseitig”. Neun Kandidatinnen und Kandidaten haben sich zum Ziel erklärt, die positive Entwicklung der Gemeinde mit voranzutreiben.

„Ich finde es toll, dass gleich mehrere junge Mütter und Väter bereit sind, sich im Ort zu engagieren und auf diese Weise die Belange von Familien in den Gemeinderat zu tragen”, sagt Kandidatin Sarah Hermann. „Gleichzeitig wollen wir, dass alle Generationen gesehen und gehört werden und sich im Ort wohlfühlen.“ Natürlich stünden die Sachsener Grünen auch für grüne Ur-Themen wie Klimaschutz und Energie, Nachhaltigkeit und Schutz der Demokratie. Vor Ort möchten sie die kommunale Politik ökonomisch sinnvoll, ökologisch tragfähig und sozial gerecht mitgestalten.

„Wir möchten uns als Grüne konstruktiv und zukunftsorientiert im Sachsener Gemeinderat einbringen.“ Mit diesen Worten begründet Steffi Radinger, Sprecherin des Ortsverbandes Lichtenau-Sachsen, das erstmalige Antreten bei der Gemeinderatswahl. Sie führt, neben Karlheinz Knöbl und Sabine Schlarp, die Grüne Liste an. Auf den weiteren Listenplätzen kandidieren Gunther Schwarz, Sarah Hermann, Tilmann Schlarp, Claudia Murad-Kaiser, Lucas Hermann und Andreas Püls. Als Reserve stehen Cosima Püls und Peter Radinger bereit.

Meinungsvielfalt steht über allem

Die 41-jährige Rechtspflegerin Steffi Radinger engagiert sich als Sprecherin des Arbeitskreises Frauen im Kreisverband der Ansbacher Grünen. Ihr ist wichtig, dass sich mehr Frauen im Gemeinderat einbringen, damit auch deren Perspektiven einbezogen werden.

„Eine Demokratie lebt und nährt sich von Engagement und Meinungsvielfalt. Daher ist es umso wichtiger, dass wir bereit sind, uns für unsere Heimat einzusetzen.“, so begründet der 37-jährige Karlheinz Knöbl seine Kandidatur. Durch seine Arbeit als Marketing-Unternehmer und Unternehmensberater kenne er die Herausforderungen und Chancen, die die aktuelle Zeit prägen.

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Als Sozialpädagogin, als Bienenpädagogin und als Mitglied im Elternbeirat der Rusam-Grundschule erlebt Sabine Schlarp diese Herausforderungen vor allem aus der Sicht der jungen Generation und deren Eltern, heißt es in der Pressemitteilung. „Besonders möchte ich mich für die Interessen und Belange der Kinder und Jugendlichen einsetzen“, unterstreicht die 47-Jährige.

Der 36-jährige Gunther Schwarz ist Ingenieur in der Wasser- und Abwasserbranche und möchte sich aktiv für eine nachhaltige, zukunftsorientierte Energiepolitik einbringen.


Von mhz
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